Teil eines Werkes 
1. bis 4. Bändchen (1846)
Entstehung
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hen. Ihre letzte glänzende Heldenthat bei Sir George hat mich übrigens beinahe in eine ernſtliche Verlegen⸗ heit gebracht.“

„Ach was? blos eine Kleinigkeit. Aber Power muß doch verdammt einfältig dreingeſchaut haben? Ich hätte viel darum gegeben, ſein Geſicht ſehen zu können. Er bezahlte die Wette gleich am anderen Tag, der ehrliche Kerl. Beiläufig geſagt, O'Malley, ich hätte mich beinahe in das Mädchen verliebt. Sie iſt ver⸗ dammt hübſch; o ihr Fuß— haben Sie ihren Fuß bemerkt?— o der iſt himmliſch.“

zlti,d ſie iſt wirklich nicht übel,“ verſetzte ich gleich⸗ gültig.

„Ich denke, ſie ein wenig zu kultiviren,“ fuhr Webber fort, indem er vor dem Spiegel ſeine Halsbinde zurecht zupfte, und ſein Haar ordnete.„Sie iſt durch das Geflimmer von all ihren Huſaren⸗ und Adjutanten⸗ Bekanntſchaften ein Bischen verwöhnt; aber vielleicht wäre ihr doch noch zu helfen.“

„Wenn Sie das Wohlwollen hätten, ſich ihrer an⸗ zunehmen, dann gewiß.

„Eben das meine ich. Aber es thut mir doch ver⸗ dammt leid, daß Sie fortgehen; den Stone haben Sie glorreich auf den Eſel geſetzt. Doch es iſt vielleicht ſo auch gut, denn am Ende wären Sie doch weggejagt worden; aber das Soldatenleben iſt eben auch nicht immer das luſtigſte. Wie ſich der alte General den Beſuch ſeiner Schwägerin zu Herzen nahm! Doch er muß ver⸗ zeihen und vergeſſen, denn ich habe im Sinn, mit ihm und Luſy eine dicke Freundſchaft zu ſchließen. Wohin wollen Sie jetzt?“

„Ich will ein neues Pferd vor den Truppen pro⸗ biren,“ ſagte ich.„Es ſteht feſt genug beim Lärm einer Fuchsjagd, aber ich weiß nicht, wie es ſich zum Lärm einer Kanonenſalve verhalten wird.“ 1

„Nun, ſo kommen Sie, ich reite mit,“ ſagte Weh⸗ ber. Damit beſtiegen wir unſere Pferde und brachen