Teil eines Werkes 
1. bis 4. Bändchen (1846)
Entstehung
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einen recht wackern, aber in Dienſtſachen ſehr genauen

Mann in ihm finden. Kannſt Du den Urlaub nicht er⸗

halten, ſo ſchreibe jedenfalls einen langen Brief nach

Hauſe. Und nun behüte Dich Gott und laſſe Dir Alles 1

wohl gelingen. Dein aufrichtiger Freund W. Conſidine.

N. S. Ich hatte im Sinn, Dir einen langen Brief voll guter Lehren für Deine neue Laufbahn zu ſchreiben, und er war in der That ſchon halb fertig. Aber im Ganzen kann ich Dir nur wenig ſagen, was Dir Dein eigener geſunder Verſtand nicht auch ſagen müßte, und die Erfahrung iſt eine beſſere Lehrmeiſterin, als alle Vorſchriften. Ich kenne nur eine einzige Regel im Le⸗ ben, die kaum eine Ausnahme zuläßt, und ich finde ſie, nachdem ich ihr ſechzig Jahre gehuldigt, immer anwend⸗ barer:— fange nie Händel an, wenn Du es vermeiden kannſt, aber tritt Jedem, ſei es auch Dein Schneider oder Friſeur, unbedenkich entgegen, wenn er Dich fordert. W. C.“

Kaum war ich mit dieſer hochſt charakteriſtiſchen Epiſtel zu Ende, als zwei neue Briefe auf meinen Tiſch gelegt wurden. Der eine war von Sir George Daſch⸗ rond, der mich zum Mittageſſen einlud, wobei ich einige Kriegskameraden treffen würde. Wie ſchlug mein Herz bei dieſem Ausdruck! der andere mit„höchſt wichtig“ auf der Adreſſe, kam von meinem bisherigen Vorgeſetzten, Doctor Mooney, der mir in kurzen Worten anzeigte, im Fall ich den Schatzmeiſter gebührend um Ent⸗ ſchuldigung bitte, ſo werde er ſich vielleicht beſtimmen laſſen, von allen weitern Schritten abzuſtehen, wo nicht — nun folgten unzählige Drohungen mit Geldſtrafen, Karcer, Relegation u. ſ. w., was mir Alles jetzt höchſt ſpaßhaft vorkam. Ich nahm die Einladung an, lehnte die Entſchuldigung ab, ließ mein Pferd vorführen und galoppirte nach der Kaſerne, um meinen Freund Power über die Einzelnheiten meiner neuen Laufbahn zu Rathe zu ziehen.