Teil eines Werkes 
1. bis 4. Bändchen (1846)
Entstehung
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Du Dich nicht länger aufhältſt, im Fall Deine Ge⸗ ſundheit einen Quartierwechſel erträgt. Dein Dich liebender Oheim Godfrey O'Malley.“

N. S.„So eben erhalte ich einen Brief von Con⸗ ſidine. Er war heute früh draußen und hat einen Kerl ins Knie geſchoſſen. Nachher aber hat es ſich, herausgeſtellt, daß es nicht der Kandidat war, ſondern inr Teuiſ der ein Buch über Connemara ſchreiben will.

N. S. No. 2. Vergiß ja den Pfandſchein nicht, denn der alte Mallock iſt ein bösartiger Kerl und hat einen Grimm auf mich, ſeitdem ich einmal in Banag⸗ her ſeinen Sohn mit der Reitpeitſche bearbeitet habe. O, die Welt, die Welt! G. O'M.“

Bis ich dieſe ſehr zierliche Epiſtel zu Ende geleſen hatte, war es mir gar nicht eingefallen, wie vollſtändig ich alle Intereſſen meines Oheims vergeſſen und alle. ſeine Aufträge vernachläßigt habe. Schon waren fünf Tage verfloſſen und ich hatte die ganze Sache nicht ein⸗ mal in Anregung gebracht, während mein Oheim ſie vermuthlich als längſt abgemacht betrachtete, aber mit einem Loch im Kopf und einem halben Dutzend Wun⸗ den im Herzen war mein Gedächtniß nicht das Aller⸗ beſte.

Ich ſteckte alſo den Brief zu mir und entſchloſſen, keine Zeit mehr zu verlieren, ging ich ſogleich nach Mr. Blake's Zimmer, den ich bei dem ſehr beſchwerlichen Geſchäfte der Toilette zu finden erwartete und auch wirklich antraf. 3 5

„Nur herein, Charley,“ ſagte er, als ich leiſe an die Thüre klopfte;„es iſt nur Charley, meine Liebe; Du brauchſt Dich nicht zu beunruhigen.“

„O, nicht im Mindeſten,“ antwortete Mrs. Blake, indem ſie ein Paar baumwollene Hoſen ihres Ehegemahls nach Art eines Halskragens über ihre breiten Schultemn warf, die bisher in ihrer ganzen Fülle und in echt