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Sechstes Kapitel.
Das Mittagsmahl.
Als ich in mein Zimmer kam, um mich zum Mit⸗ tageſſen anzukleiden, wartete mein Bedienter auf mich mit einem Billet von meinem Oheim, auf welches der Bote eine Antwort mitzubringen habe.
Ich erbrach das Siegel und las:
„Lieber Charley!
Verliere keinen Augenblick, den alten Blake für uns zu gewinnen, wenn Du es nicht bereits gethan haſt, denn ſo eben erfahre ich'’, daß die Regierung dem jun⸗ gen Matthew eine Fähndrichsſtelle zugeſichert hat, im Fall er ſeinen Vater hinüberbringen könne. Und das ſind die Leute, mit denen ich, einige wenige Privatfälle dusgenommen⸗ ſeit mehr als dreißig Jahren geſtimmt habe!
Dein Unfall hat mich ſehr betrübt. Conſidine ſagt mir, daß ſpäter eine Erklärung nöthig ſein werde. Er iſt ſeit Dienſtag in Athlone, in der Hoffnung, den neuen Kandidaten auf dem Wege abzufangen und in irgend eine kleine Privatſtreitigkeit zu verwickeln. Gelingt ihm das, ſo erſpart er dadurch der Grafſchaft eine Menge Geld und trägt erſtaunlich viel zur Ruhe und zum Glück aller Parteien bei. Aber ſolche Dinge ſtehen, wie Bater Roach ſagt, in der Hand der Vorſehung. Du mußt den alten Blake auch überreden, daß er we⸗ gen des Coolnamucker Pfandſcheins ein paar Zeilen an 8 Simon Mallock ſchreibt. Wir können ihm für den Augenblick keine Sicherheit geben, wenigſtens nicht die⸗ jenige, die er verlangt. Schließlich wünſche ich, daß
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