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„Für das letztere möchte ich nicht ſtehen,“ erwie⸗ derte ich mit einem krankhaften Lächeln,„aber ich fühle bereits, daß Ihre Muſik mir gute Dienſte gethan hat.“
„Nun, ſo will ich Ihnen noch Eins ſingen.“
„Wenn ich wählen dürfte, ſo würde ich Sie bitten, ſich neben mich zu ſetzen und mit mir zu reden. Meine Krankheit und der Doktor zuſammen, haben meinem armen Gehirn übel mitgeſpielt; aber haben Sie die Güte mit mir zu ſprechen.“
„Nun denn, von was ſollen wir denn reden? ſoll ich Ihnen ein Zaubermährchen erzählen?“
„Deſſen bedarf es nicht: es iſt mir im Augenblick, als wär' ich ſelbſt mitten in einem ſolchen.“
„Gut, aber was ſagen Sie zu einer Legende? ich weiß ihrer eine ganze Menge.“
„Die O'Malleys haben ihre Chroniken, die auch ohne Hülfe von Thor und Wodan wild und barbariſch genug ſind.“
„Sollen wir denn von Alltagsdingen plaudern?—
Sollten Sie etwa zu hören wünſchen, wie es mit der
Wahl und den Stimmenwerbungen ausſieht?“
„Ja, dies vor allen Dingen.“
„Wohlan denn, mit dem größten Vergnügen. Zwei Baronien mit rein unausſprechlichen Namen haben ſich für uns erklärt, und das Vertrauen wächſt ſehr ſchnell unter unſerer Partei. Das habe ich geſtern durch Zu⸗ fall erfahren, denn Papa erzählt uns niemals von ſol⸗ chen Dingen, ja er läßt uns nicht einmal die Namen der Kandidaten wiſſen.“
„Eben das wäre für mich der Hauptpunkt, denn die Regierung war im Begriff einen Kandidaten hieher zu ſenden, als ich eben von Haus abreiste, und ich bin ſehr neugierig, wer es ſein mag.“
„Dann kann ich Ihnen nicht viel nützen, denn ich kann wirklich nicht ſagen, welche Partei von der Regie⸗ rung begünſtigt wird, und kenne nur die unſrige.“ „Genug für mich, daß Sie ihr Erfolg wünſchen,“


