Teil eines Werkes 
1. bis 4. Bändchen (1846)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

31

nen Nachbar, einen Edelmann aus Clare, und ſuchte ein Geſpräch mit ihm anzuknüpfen, aber er lauſchte athemlos dem Vortrage des Kapitäns. Zu meiner Lin⸗ ken ſaß Matthew Blake, deſſen Augen unbeweglich auf dieſelbe Perſon geheftet waren, und ſog die Wunder⸗ mähren mit dem gleichen überſchwenglichen Inte⸗ reſſe ein, wie ſeine Schweſtern. Gelangweilt und ver⸗ drießlich verzehrte ich ſchweigend mein Frühſtück und beſchloß den nächſten Augenblick, da ich mir von Mr. Blake Gehör verſchaffen könnte, zur Eröffnung meiner Unterhandlungen zu benützen, um ſofort unverzüglich Gurt⸗na⸗Morra wieder zu verlaſſen.

Nach dem Frühſtück verſammelten wir uns in einem großen Zimmer, das aus Höflichkeit die Bibliothek ge⸗ nannt wurde; hier nahm Mr. Blake mich bei Seite und flüſterte mir zu:Charley, ich halte es für meine Pflicht, Dir zu ſagen, daß Sir George Daſhwood hier der Kommandant der Truppen iſt und mich beſucht hat, um den Grund dieſes Beſuches oder ſeine mög⸗ liche Beziehung auf mich konnte ich nicht erfah⸗ ren, denn in dieſem kritiſchen Augenblick wurde die Aufmerkſamkeit meines Berichterſtatters von Kapitän Hammersley in Anſpruch genommen durch die Frage, ob man heute mit den Hunden jagen werde.

Mein Vetter Charley hier iſt in ſolchen Dingen die beſte Antorität, antwortete Mr. Blake gegen mich gewendet.

Sie ſollen heute die Pfaffenwieſe durchſtöbern, ſagte ich mit einiger Wichtigkeit;aber wenn Ihre Gäſte eine Jagd mitzumachen wünſchen, ſo will ich Brackely ſagen laſſen, daß er die Hunde herüberbringe, und ich bin überzeugt, daß wir in Ihrem Revier einen Fuchs auftreiben. 4

Nun, ſo veranſtalten Sie's, ſagte der Kapitän zu Mr. Blake,veranſtalten Sie's; Miß Daſhwood wird gewiß mit vielem Verguügen der Jagd zuſehen.

Wie ſehr mich auch der erſte Theil ſeiner Rede