32 verdroß, ſo machte der Schluß derſelben mein Herz hef⸗ tiger pochen, und ich eilte aus dem Zimmer, um einen Boten abzuſenden, der den Jäger nach Gurt⸗na⸗Morra beſtellen ſollte, und zugleich einen andern nach O'Malley Caſtle, um mir ſo ſchnell als möglich mein beſtes Pferd und mein Reitzeug zu holen.
„Mathew, wer iſt dieſer Kapitän?“ fragte ich den jungen Blake, als ich mit ihm in der Halle zuſam⸗ mentraf.
„Er iſt Adjutant des Generals Daſhwood; ein recht angenehmer Mann, nicht wahr?“
„Ich weiß nicht, was Du von ihm denkſt,“ verſetzte ich;„aber ich halte ihn für den impertinenteſten, un⸗ verſchämteſten, hochmüthigſten—⸗
Der Reſt meiner freundſchaftlichen Rede wurde durch das in Frage ſtehende Individuum ſelbſt abge⸗ ſchnitten, denn in dieſem Augenblick ſchlenderte der Ka⸗ pitän, die Hände in der Taſche und eine Cigarre im Munde, die Treppe hinab, ohne von uns beiden mehr Notiz zu nehmen, als die zwei Dachshunde, die ihm auf der Ferſe nachfolgten.
So ſehr ich mich auch ſehnte, die Unterhandlungen über meinen Zweck zu eröffnen, ſo war dies doch für den Augenblick unmöglich, denn Sir George hatte ſich mit Mr. Blake eingeſchloſſen, und es blieb mir alſo nichts anders übrig, als zu warten, ob mir vielleicht der Abend die gewünſchte Gelegenheit bringe.
Als die Damen ihre Toilette zu der Jagd machten,
ging ich, da ich keinen ſonderlichen Wunſch verſpürte,
die nähere Bekanntſchaft des ungeſelligen Kapitäns zu machen, mit Matthew in den Stall, um nach den Pfer⸗ den zu ſehen und die nöthigen Vorbereitungen zu treffen.
„Da iſt Kapitän Hammersley's Pferd,“ ſagte Mat⸗
thew, indem er auf einen ſtark gebauten engliſchen Ren⸗ 3
ner von echter Race zeigte;„es kam geſtern Nacht an; denn da er ein Jagdvergnügen erwartete, ſo beſchickte er


