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Mr. Matther Blake in der ganzen Nachbarſchaft zu einem wohlbekannten Individuum gemacht.
Obſchon Mr. Blake's Beſitzungen groß und, was für dieſe Grafſchaft höchſt ſeltſam klingt, unverſchuldet waren, ſo zeugte doch das ganze Ausſehen ſeines Hauſes und die Wirthſchaft ringsumher eher von Allem, als von Wohlſtand. Die Thürhüterloge war eine elende kothige Hütte mit einem halb eingeſunkenen Strohdach, das Thor ſelbſt eine hölzerne Lotterfall, halb aus Brettern, halb aus Latten zuſammengeſchlagen; der Zu⸗ gang war mit wucherndem Unkraut bedeckt, von Wa⸗ genſpuren zerriſſen; die Gruppen junger Bäume, die ſorgſam gepflanzt und eingehegt worden, ſtanden jetzt dem Vieh offen und waren zum Theil aufgewühlt, zum Theil ihrer Rinde beraubt, alle aber im Zuſtand des Abſterbens. Der einſt ſo ſchöne, vierzig Acres große Grasplatz vor dem Hauſe wurde als Reitbahn benutzt und war dermaßen zerſtampft, daß man ſeine urſprüng⸗ liche Beſtimmung nicht mehr zu ahnen vermochte. Das Haus ſelbſt, ein großes ehrwürdiges Gebände, wenig⸗ ſtens hundert Jahre alt, bot alle möglichen Stoffe zur Schau, die außer den Glasfenſtern angebracht waren, um es vor Wind und Wetter zu ſchützen. Die Haus⸗ thüre hing an einer einzigen Angel, und jeden Morgen und jeden Abend waren drei Perſonen erforderlich, ſie zu öffnen und zu verſchließen; den Reſt des Tages hin⸗ durch lag ſie nachdenklich offen; die Stufen, welche zu ihr führten, waren zerbrochen und zerfallen, kurz, das Ganze hatte von Außen etwas Ruinenartiges. Innen ſtand es etwas beſſer; denn obſchon die Möbel alt und nicht durch Reinlichkeit ausgezeichnet waren, ſo ſchim⸗ merte doch ein Anſtrich von Behaglichkeit hervor. Der große Roſt mit dem hohen rothglühenden Torfhaufen, die wohlgepolſterten Stühle, die alte ſchwarze Maha⸗ gonießtafel und der weiche, wenn auch mit Staub uͤberdeckte Fußteppich waren an einem Winterabend, nach
harter Jagd⸗ und Reitarbeit gar nicht zu verachten,


