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gegen das Licht haltend.„Wie, was zum Teufel iſt das? Sie laſſen ihn nach dem Mittageſſen todt nieder⸗ ſtürzen, in Folge einer Auszehrung, welche ihm die geſtrige Debatte zugezogen hat.“
„Nein, unmöglich!“
„So leſen Sie's ſelbſt; da ſteht es, und als woll⸗ ten Sie das Ding noch unglaublicher machen, ſprechen Sie von einer teſtamentariſchen Verfügung wegen Bezah⸗ lung eiwaiger kleiner Schulden. So viel bin ich über⸗ zeugt, O'Malley, daß Ihre letzten Augenblicke nicht dazu verwendet worden ſind.“
„Thut Nichts,“ ſagte Sir Harry;„ich will durch eine Nachſchrift Alles wieder ins Geleis bringen. Wer die obige Ankündigung in Zweifel ziehen ſollte, wird höflich erſucht, ſich an Mr. Conſidine Kildare⸗ſtreet Nr. 16 zu wenden, der mit dem größten Vergnügen alle Aufſchlüſſe über O'Malleys Abſcheiden und verſchiedene andere Dinge ertheilen wird.“
„Noch ſchlechter, immer ſchlechter,“ ſagte O'Malley. „Wenn Sie auch einen Andern todtſchießen, ſo wird die Welt doch immer noch nicht glauben, daß ich todt ſey.“
„Wir wecken Sie hernach wieder und halten Ihnen eine höchſt ehrenvolle Leichenfeier.“
„Und weun Jemand die Ankündigung bezweifelt, ſo fordere ich ihn heraus,“" ſagte der Graf.
„Oder noch beſſer,“ meinte Sir Harry,„O'Malley klagt dann wegen Verleumdung.“
„Ich ſehe ſchon, auf dieſe Art komme ich nie nach Galway; und da die neue Wahl nächſten Dienſtag ſtatt⸗ findet, ſo drängt die Zeit. Es ſind dermalen gegen mich mehr Citationen im Umlauf, als für ſämmtliche Wahl⸗ gemeinden der Regierung.“ 1
„Um ſo weniger werden ſie bezahlt werden,“ be⸗ merkte Sir Harry.
„Wer iſt der Hauptgläubiger?“ fragte der Graf.
„Der alte Stapleton, der Anwalt in der Fleetſtreet, hat die meiſten Pfandſcheine.“


