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ehaglichkeit, die ſich um ſo fühlbarer machte, als der Urbeher derſelben an der von ihm veranlaßten Störung ſich zu ergötzen ſchien.
„So war die Lage der Dinge, als Norvins eine Ernennung zum Geſandtſchafts⸗Sekretär in Stuttgart erhielt. Dieſe Anſtellung kam ihm ganz unerwartet, er hatte von der erledigten Stelle kein Wort gehört. In⸗ deſſen war dieſelbe nebſt den damit verbundenen Emo⸗ lumenten der Art, daß er ſich jetzt verheirathen konnte; er beſchloß daher, bei dem Baron um die Hand ſeiner Tochter anzuhalten, um die er ſich in Anbetracht des Ranges und Einfluſſes ſeiner eigenen Familie ohne An⸗ maßung bewerben konnte.
„Der Baron gab gerne ſeine Einwilligung; Mar⸗ garetha ebenfalls; und die einzige Verzögerung wurde jetzt durch die Rückſicht für eine alte holländiſche Sitte veranlaßt— die Braut ſollte wenigſtens achtzehn Jahre alt ſeyn, und bei Margaretha fehlten noch drei Monate. Norvins erhielt Urlaub, dieſe Zwiſchenzeit in Frankfurt zuzubringen: und jetzt beſuchten ſie miteinander als Ver⸗ lobte alle öffentlichen Plätze, ſtatteten gemeinſchaftliche Beſuche ab und wurden von allen ihren Bekanntſchaften als Verſprochene begrüßt.
„Gerade in jener Zeit zog ein franzöſiſches Küraſſier⸗ Regiment in die Stadt— ſie waren auf dem Marſche nach dem ſüdlichen Deutſchland, und hielten in Frank⸗ furt nur, um ſich vollſtändig mit Pferden zu verſehen. In dieſem Regimente war ein junger holländiſcher Offi⸗ zier, der einſt zu demſelben Regiment wie van Halsdt gehörte, und wegen deſſelben Streithandels vom Kriegs⸗ gericht kaſſirt worden war. Sie hatten ſich ſchon zwei⸗ mal auf Säbel geſchlagen, und waren nur mit dem grimmigen Entſchluß geſchieden, die Sache bei der näch⸗ ſten Gelegenheit auszumachen. Dieſer Offizier war ein Mann aus niederem Stande, aus einer obskuren Fa⸗ milie in Nordholland, und ſo hatte er, als er aus dem Dienſt entlaſſen wurde, keine andere Wahl, als unter


