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und an der eintoͤnigen Hartnäckigkeit der Engländer, die beide mehr dem Weſen einer Erörterung, als dem einer Unterhaltung entſprechen. Das franzöſiſche Geplauder ergeht ſich in weitern Räumen es kommen darin ab⸗ wechſelnd Anekdoten, Schilderungen und Schlußfolge⸗ rungen vor. Ihm ſcheint kein Gegenſtand zu leicht, kei⸗ ner zu wichtig. Er iſt ein luſtiger Schmetterling, der bald mit ſeinen goldenen Schwingen uns umflattert— bald zitternd auf einem Blatte ſitzt, bald im Sonnenſchein ſchimmert— bald im Schatten tändelt: es verkörpert nicht nur den Gedanken, ſondern auch den Ausdruck, es entzückt ebenſowohl durch ſeinen Stil als durch ſeinen Gegenſtand. Schon die Sprache bietet Schattirungen und Nüancen dar, die ſich in keiner andern Sprache finden— wir können unſerm Gemälde genau dieſelbe Farbe geben, die wir wünſchen, denn wenn geheimniß⸗ voller Ausdruck ein Verdienſt iſt, ſo ſteht uns hier das zweideutige Wort, das ſo viel bedeutet und doch ſo wenig ausſpricht, fertig zu Gebote. Ich für meinen Theil würde mein Teſtament Engliſch, aber Liebes⸗Erklärungen lieber Franzöſiſch machen. Während dieſer Abſchweifung habe ich indeſſen vergeſſen zu erwähnen, daß Leute mit Schlafzimmer⸗Lichtern hin und her rennen, allenthalben iſt ein verworrenes Geſume von bon soir, und mit mancher Hoffnung auf einen ſchoͤnen Tag für Morgen trennten wir uns für die Nacht.
Ich lag wachend einige Stunden dort, an Laura und ſodann an die Baronne denkend— ſie waren beide zwei ſchlimme Vögel; auch der Abbe kam mir manchmal in den Sinn, und ein Paar Mal der ſchalkhafte Seiten⸗ blick des alten Oberſten; allein ich ſchlief bei alle dem geſund und erwachte nicht eher, als um acht Uhr Mor⸗ gens. Die Stille des Hauſes machte einen ſtarken Ein⸗ druck auf mich, als ich mir die Augen rieb und mich umſah. Zum Teufel, dachte ich, ſind ſie denn ohne mich auf die Jagd gegangen? Bei dem Lärm ihrer Hörner hätte ich doch gewiß nicht ſchlafen köunen. Ich zog die


