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— am Ende wußten wir ziemlich viel von O Learh, von ſeinem Leben und ſeinen Meinungen, ſeinen Sitten und Neigungen, ſeinen Vorurtheilen, Ver⸗ gnügungen und Liebhabereien: und ob wir gleich nicht der Boswell dieſes Johnſon ſind, ſo hatten wir doch hinlängliche Kenntniß von ihm, um ein Buch über ihn ſchreiben zu können; und wir ſahen keinen Grund, warum wir nicht ſeinen Mantel oder vielmehr ſeinen Makintoſh anziehen ſollten, wenn uns das Wetter dazu nöthigte.
Nachdem wir auf ſolche Art unſere Bedenklich⸗ keiten einigermaßen beſchwichtigt hatten, beruhigten wir unſer Gewiſſen durch den Entſchluß auch wenn wir nicht im Stande wären, die wirklichen res gestae Mr. O Leary's zu erzählen, doch nichts niederzuſchreiben, was nicht eines ſeiner Abenteuer hätte ſeyn können, und ihm kein Wort in den Mund zu legen, was er nicht hätte äußern kön⸗ nen; ſo daß, im Fall das Buch jemals unter die Augen des geehrten Gentlemans ſelbſt käme, eine bedeutende Myſtifikation obſchweben würde, ob er nicht genau ſo geſprochen, gedacht und gehandelt hätte, wie wir ihn darſtellten, und daß er ſelbſt ſtarken Zweifel hegen müßte, ob er nicht wirklich ſelbſt der Autor wäre.
Auf die Redlichkeit dieſer unſerer Abſichten wünſchen wir ganz beſonderes Gewicht gelegt zu wiſſen, um ſo mehr, da ſpätere Ereigniſſe der Aus⸗ führung derſelben Eintrag gethan haben; und wir können der Welt nur perſichern, was wir gethan


