Teil eines Werkes 
6. bis 9. Bändchen (Schluß.) (1846)
Entstehung
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Das Klingeln der Kupſermünzen erweckte ſeinen Geiſt, und ob er gleich meinen Widerwillen gegen ſeinen ſchlechten Tabak nicht ergründen konnte, ſo ſteckte er das Inſtrument doch in ſeine geräumige Seitentaſche und bedeutete mir mit einem kurzen Nicken, ihm zu folgen.

Nirgends tritt die Nationalität auffallender hervor, als in dem Benehmen der Wegweiſer in den verſchie⸗ denen Städten. Der Deutſche iſt ſpruchreich und feier⸗ lich wie ein Elephant, er tappt mit geſenktem Haupte und den Händen in den Taſchen neben uns her, beant⸗ wortet unſere Fragen mit mürriſcher Einſylbigkeit und es ſcheint ihn zu verdrießen, wenn man ihn nicht ſeinen eigenen Betrachtungen überläßt. Der Franzoſe dagegen meint, er ſey zu angenehmer Unterhaltung verpflichtet, er macht die Honneurs der großen Nation und es iſt ihm daran gelegen, daß wir uns nicht, unzufrieden mit der Artigkeit deseinzigen ziviliſirten Volkes in Europa, von ihm trennen. Paddy hat ebenfalls etwas von dieſem Geiſte, aber weniger aus nationellen als individuellen Gründen, er liebt die Unterhaltung und ſädelt ſie ein, außerdem kann niemand ſo gut wie ein Irländer einen Fremden auslocken, während er ihn zu unterrichten ſcheint. Der Yankee liebt es, geradezu hin und her zu fragen und macht kein Hehl daraus, wenn er uns den Weg nach einem Orte zeigt, ſo thut er es, weil wir ihm ſagen müſſen, woher wir zuletzt kamen; John Bull dagegen weißt uns mit einem kurzenich weiß in der That nicht ab, bekümmert ſich ebenſowenig um unſern Weg, als um unſer Schickſal, und hat n ſeiner Seele keinen Raum, an uns zu denken.

Mein Vorläufer war ſeines Landes würdig, wenn ihn jedes Wort einen Backenzahn gekoſtet hätte, ſo hätte er nicht ſparſamer damit umgehen können, und wenn ich zufällig entweder nicht hörte oder nicht recht verſtand, was er ſagte, ſo war er nicht zu bewegen, es zu wiederholen und ſo famen wir aus dem belebtern