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Rochepied; werden Sie uns nun in dieſem Falle noch behülflich ſeyn? Wir ſind hier gänzlich fremd.“
„Schon gut!“ ſagte er.„Es thut mir leid, daß Sie in Ihrer Zeit ſo gedrängt ſind. Es iſt hier ein lieblicher kleiner Ort für einen Aufenthalt von einigen Tagen. Aber wenn es nicht ſeyn kann,“ ſagte er,„ſo ſoll Ihnen jede in meiner Macht ſtehende Hülfe werden. Ich werde zu Poil de Vache ſchicken, ob er vielleicht ſeinen Mauleſel und Karren hergibt. Sie werden ſich nicht viel daraus machen, wenn Sie ein wenig geſchüttelt werden,“ ſagte er lächelnd.
„Wir ſind nicht in der Lage, Vater heikel zu ſeyn, und die Dame iſt eine vortreffliche Reiſende.“
„Der Mauleſel iſt ein gutes Thier und wird Sie in drei Stunden hinbringen, oder auch noch früher.“ Mit dieſen Worten ſetzte er ſich nieder und ſchrieb einige Zeilen auf ein Stück Papier, womit er einen Jungen aus der Herberge abſchickte, mit dem Auftrag, ſich möglichſt zu eilen.„Und nun, mein Herr, iſt es mir vielleicht erlaubt, dem Fräulein meine Aufwartung zu machen.“
„Ei gewiß, Pere Joſeé, ſie wird ſich außerordentlich freuen, mit meinem Dank für den Dienſt, den Sie uns erwieſen, auch den ihrigen zu verbinden.“
„Sagen Sie lieber, für den Dienſt, den ich im Begriffe bin, Ihnen zu erweiſen,“ verſetzte er lächelnd.
„Der Wille, Vater, iſt die halbe That.“
„Ein gutes, altes Sprichwort,“ entgegnete er, wäh⸗ rend er anfing, ſein Gewand in Ordnung zu bringen und ſich ſo vorſtellbar zu machen, als die Natur ſeines Koſtüms geſtattete.
„Das iſt ſchnell mit Ihnen gegangen““ ſagte er, indem er ſeine wenigen Locken auf ſein Haupt zurückſtrich.
„Ja freilich, Vater, es war ein ganz gehöriges Ausreißen.“ 4
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