Teil eines Werkes 
6. bis 9. Bändchen (Schluß.) (1846)
Entstehung
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Seligkeit durchträumen, die ich dort einſt empfand, als den Zauber ſolcher Erinnerungen durch die alltäglichen Vorkommniſſe und Abenteuer einer Reiſe zerſtören.

Hierin, hierin weiche ich ganz von Ihnen ab, erwiederte ſie.Alle Ihre Betrachtungen und Erinnerun⸗ gen, Sie mögen ihnen ſo feine Namen geben, als Sie nur wollen, ſind weiter nichts als Seufzer der Sehn⸗ ſucht nach Etwas, das nicht wiederkehren kann: und ſolche Dinge ſchaden nur dem Gemüthe und ſtören unſere Ruhe; während, aber worüber lachen Sie?

Ich lächelte über Ihre Bemerkung, die ihre An⸗ wendung nur auf das weibliche Geſchlecht findet.

Wie boshaft Sie ſtechen! ich erkläre Ihnen, daß ich nicht mehr mit Ihnen ſtreite. Wollen Sie meine Geſchichte hören?

Von Herzen gerne ich bin höchſt geſpannt darauf.

Gut, dann dürfen Sie mich aber nicht mehr unter⸗ brechen. Nun, wo war ich? Sie haben mich in der That vergeſſen gemacht, wo ich ſtehen geblieben bin.

Sie waren gerade an der Stelle, wo Philipp und ſein Freund nach dem heiligen Land aufbrachen.

Sie dürfen von mir keine ergreiſende Schilderung von den Ereigniſſen in Paläſtina erwarten In der That, ich weiß nicht, ob die Chronik von Flandern, aus der ich meine Erzählung ſchöpfte, etwas beſonders von den Thaten Philipps de Bouvigne erzählt. Natür⸗ lich ſtanden ſie in Einklang mit ſeinem früheren Rufe: er tödtete ſeine Sarazenen wie ein ächter Ritter darüber kann kein Zweifel herrſchen. Was Heinrich v. Bethune betrifft, ſo wurde er, noch ehe ein Jahr um war, ſchwer verwundet, und auf dem Schlachtfeld ge⸗ laſſen, wo er nach einigen Berichten bald hernach ſeinen Geiſt aufgab; andere dagegen behaupten, er ſey in die Sklaverei geſchleppt worden. Dem ſey nun wie es wolle, Philipp beharrte auf ſeiner Laufbahn mit allem Enthu⸗ ſtasmus eines Kriegers und eines frommen Ritters, eines würdigen Sohnes der Kirche und eines tapfern Soldaten;