Teil eines Werkes 
6. bis 9. Bändchen (Schluß.) (1846)
Entstehung
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lich, die beiden engliſchen Mädchen zu ſehen, die ſo leicht und anmuthig anf ihren Pferden ſaßen bei jedem Sprunge eine leichte Biegung machend, gaben ſie der Bewegung des Thieres nur in ſo weit nach, als nöthig war, um ſich im Gleichgewicht zu halten, den leichten, aber feſten Finger am Zügel, mit einer Miene ruhiger Geiſtesgegenwart, mit einer eleganten und zu⸗ gleich gebieteriſchen Haltung. Welch' ein Kontraſt gegen die verzerrten Geberden, gegen die verzweifelte Ernſthaf⸗ tigkeit und das ängſtliche Feſthalten ihrer backenbärtigen Gefährten. Und doch waren dieſe Mädchen dazu da, um dieſe Tompack⸗Sportsmänner zu entzücken und zu bezaubern. Wenn ſie an dieſem Tage über alles hinweg⸗ ritten über Hecken und Staketen, über Bach und ſteile Ufer, ſo geſchah es, weil die Jagd für ſie weniger au cerf als au mari war.

So war es. Der alte Oberſt hatte England ver⸗ laſſen, weil er den Kanal dem Fleet vorzog. Wäre er geblieben, ſo wäre an ſeiner Perſon die glorreiche Frei⸗ heit verletzt worden, auf welche die Engländer ſo ſtolz find. Er hatte, wie manche andere, den Fehler, daß ernicht weiſe aber zu gut gelebt hatte; kurz, wie kalt auch das Klima von London ſeyn mag, ſo wäre es doch für ihn zu heiß geworden, wenn er einen Tag län⸗ ger dort geblieben wäre.

Welch eine Sündflut von ſolchen Leuten ergießt ſich über den Continent; ſie leben gut, und, wie man es nennt,höchſt reſpektabel; diniren bei Geſandtſchaften und tanzen an Höfen; tragen ihre Köpfe ſehr hoch, ſind äußerſt behutſam mit neuen Bekanntſchaften und ſpar⸗ ſam in allen ihren Vertraulichkeiten. Gewöhnlich be⸗

hätte. Natürlich haben ſie nichts mehr zu engliſchen Jagdrevieren zu ſagen, und ſo nehmen ſie ſich die Frei⸗