Teil eines Werkes 
6. bis 9. Bändchen (Schluß.) (1846)
Entstehung
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12 Thier; ich erſchien in meinen eigenen Augen eines Ver⸗ gehens gegen die Moral ſchuldig daß ich nämlich unter falſchem Schein einen Ritt machen wollte. Den⸗ noch, als ich mich auf dem Grauſchimmel mit dem Streif am Knie ſitzen ſah und auch nach den andern umſchaute, kam ich mir vor, als hätte ich, ohne es zu wiſſen, Unterricht bei Frankoni genommen; und ſogar unter den beſchnurrbarten Helden des vorigen Abends trug ich mich wie ein ſtattlicher Kavalier.

Sie ſitzen auf ihrem Pferde beim Teufel, gerade wie Ihr Vater; er hatte ganz dieſelbe leichte Ungezwun⸗ genheit im Sattel, ſagte der alte Oberſt, auf ſeine Schnupftabaksdoſe klopfend und mich mit einem Lächeln entſchiedenen Beifalls betrachtend; darauf fuhr er in lei⸗ ſerm Tone fort:ich habe Laura geſagt, ſie ſoll in Ihrer Nähe reiten, wenn ihre Mähre unruhig wird; die Flä⸗ mingen können, wie Sie wiſſen, als Reiter ſich nicht ſtark aufthun.

Ich dankte für die Gunſt, ſo gut ich konnte, denn ſchon fing mein Pferd an, unruhig zu werden. Jeder in meiner Umgebnng hielt es für weſentltch, ſein Thier ſo ſtark als möglich in Hitze zu ſpornen und zu peitſchen und gleich Teufeln herum zu kapriolen, während ſie ein⸗ ander zuriefen.

Sehen Sie, Karl, wie dieſer ‚Ausreißer lebhaft iſt. Ein Teufelsthier. Ah, ſieh da, ſieh da ‚Alberte. Der da iſt ‚mein Augapfele, ein Sohn vonCharles Fox', ein Bruder vonSevins⸗de⸗main⸗

Ah, Marquis, wie geht's? Sie haben da ein ſchönes Pferd. 3

Ja, Parbleu; es iſt der ältere Bruder von Küß⸗ mi⸗ladie, der auf l'ile du dogs den Preiß gewonnen hat.

Und ſo ſchwatzten dieſe jämmerlichen Nachahmer von Ascot und Doncaſter, von Leamington und Qorn den albernſten Unſinn, der ihnen von einem Londoner Roß⸗ händler, als der Stammbaum ihrer Klepper verkauft worden war. Bei alle dem war es in der That ergötz⸗