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nen? und wann werden ſich die Fläminge begnügen, Thiere zu reiten, die für ſie paſſen— mit ſtarken Glie⸗ dern, langſamem Gang, trägem Temperament und nicht allzu heikel im Futter; Thiere, deren Verwandtſchaft kein Regiſter hat, und deren Abſtammung nirgends ge⸗ ſchrieben ſteht?—
Fürwahr, England iſt das Land, das die Leute närriſch macht. Alle Fremden, die uns nachzuahmen ſuchen, machen ſich im höchſten Grade lächerlich, von einem gewiſſen Prinzen, der eine Lord⸗Majors⸗Kutſche, Vergoldung, Wappengemälde und alles andere, als das ächte Muſter einer Londoner⸗Equipage nach München zurückbrachte— bis auf jene ſeltſamen Hanswurſt⸗Figuren in Orangegelben Plüſchhoſen und himmelblauen Fräcken, die hinter ihren Herrn durch die Elyſäiſchen Felder ga⸗ loppiren wie wahnſinnige Kometen, die einen Spazierritt machen. Das ganze Ding iſt abgeſchmackt; ſie können es zu nichts bringen, ſie mögen ſich anſtellen, wie ſie wollen, es gelingt ihnen nichts. Es iſt damit, wie mit unſern jämmerlichen Verſuchen, ein petit diner oder eine Soirée zu geben. Wenn daher Franzoſen, Italiener und Deutſche ſo klägliche Schnitzer machen, ſo bitte ich nur, an Fläminge zu denken— ſich Belgien zu Pferd vorzuſtellen! Der Verfaſſer des Hudibras machte vor Jahren die Entdeckung, dieſe Leute ſeyen Fiſche— ihr Landleben ſey eine kleine Zerſtreuung, die ſie ſich von Zeit zu Zeit erlaubten; aber ihr wahres Element ſey ein Teich oder Kanal. Was hätte er geſagt, wenn er ſie zu Pferde geſehen hätte?
Nun geſtehe ich offen, daß es nicht viel Leute gibt, die weniger Hoffnung haben, die Welt durch Heldenthaten im Reiten zu gewinnen, als Arthur O'Leary. Ich habe es immer als eine Art Anmaßung von mir betrachtet, mich in einen Sattel zu wagen. So oft ich die Zügel in die Hände nahm, ſah ich dieß als eine Art von Falſch⸗ heit von meiner Seite an— als eine ſtillſchweigende Vorausſetzung, als hätte ich irgend eine Gewalt über das


