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weiter. Jenſeits dieſer Linie gibt es keine patés de perigord. Hier beginnen Feigen und Tabak— dort enden Makaroni und Muſik.“ Welche Neigungen wir auch vorher hatten, wir richten uns bald nach den Sitten einer Nation, und jene willkührlichen Grenzen der Herren vom rothen Band werden gleich den wahren Fluß⸗ oder Berggrenzen der Natur. Allerdings muß es etwas kitzlich geweſen ſeyn in den guten Zeiten des Konſulats und des Kaiſerreiches, ſeine Segel raſch ge⸗ nug nach den Wechſeln des politiſchen Orkanes zu drehen. Geſtern war einer ein Italiener— heute iſt er ein Franzoſe; dort ging einer als Preuße zu Bett und er⸗ wachte als Holländer. Dieſes waren grauſame Prüfun⸗ gen, und wären ſie noch etwas weiter getrieben worden, ſo hätten ſie zu den ſeltſamſten Taͤuſchungen und Miß⸗ griffen führen müſſen.
Nun erlaube man mir, mit einem Worte der Ent⸗ ſchuldigung wegen meiner Abſchweifung auf die Urſache derſelben zurückzukommen, und doch, warum ſollte ich mich noch wegen dieſes Punktes entſchuldigen? Dieſe meine„Zeitvertreibe“ ergehen ſich eben ſo gerne auf dem weiten Felde träumeriſcher Gedanken, als auf den Thä⸗ lern und Ebenen der materiellen Welt. Ich habe nie verſprochen, einer regelmäßigen Richtung zu folgen, auch habe ich meine Reiſe nicht unternommen gleich einem königlichen Geſandten, der gebunden iſt, den Ort ſeiner Beſtimmung in einer gegebenen Zeit zu erreichen. Be⸗ wahre der Himmel. Ich will nach meiner Gemächlich⸗ keit in meiner Herberge leben. Ich bleibe eine Woche — vierzehn Tage— ja ſogar einen Monat hier, wenn es mir gefällt. Andere ſinden an dieſem Verfahren viel⸗ leicht keinen Gefallen, und mögen nicht mit einem Seſſel und geſchmorten Paſtinaken vorlieb nehmen. Sey es ſo. Hier trennen wir uns alſo. Wenn euch meine Art zu reiſen nicht gefällt, ſo habt ihr die Dilligenee, oder, wenn ihr es vorzieht, ſo nehmt Extrapoſt und berech⸗ net, wenn ihr kennt, wie ihr den Poſtillion in Kreuzern


