Teil eines Werkes 
2. Band (1844)
Entstehung
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und gabſt Du ihr zu verſtehen, ſie beſize die Deinige? 8

Als ich auch dies, wiewohl mit ſchwächerer Stimme, bejahete, weil grauſenhafter Zweifel mein Gemüth beſchlichen, fuhr er in lauter betonter Weiſe fort:Und haſt Du nun, wo ſich Dir Ausſicht zu einer reicheren Verbindung zeigt, Dich ſelber, ſo wie meinen Namen dadurch entehrt, daß Du dieſes Mädchen, deſſen Zuneigung Du gewonnen hatteſt, jezt verläßt?

Nein, Vater, das iſt unwahr!

Halt, junger Menſch. In dieſem Augen⸗ blicke iſt Jemand anweſend, der Dich zwingen mag Deine Worte eben ſo ſchandbar zurückzu⸗ nehmen, als Du ſie verwegen ausgeſprochen haſt. Kennſt Du dieſen Herrn?

Vater Loftus! ſprach ich, erſtaunt zurück⸗ prallend, als der gute Prieſter eine breite Binde von ſeinem Halſe löſete, vortrat und mitzhetrübter Stimme ſagte:Ja, fürwahr, kein Anderer und es ſchmerzt mich, Sie in dieſer Weiſe zu ſehn.

Sie, mein lieber Freund, ſprach ich,kön⸗ nen nicht ſo Arges von mir glauben.

Wäre Ihre Handſchrift nicht, würde ich es dem Papſt in Rom nicht geglaubt haben