Die Thür ward geöfnet und ich ſah meinen Vater vog einer andern Perſon begleitet, die in Reiſe Anzug gehüllt nicht erkannt werden konnte. „Mein theurer Vater!“ rief ich auf ihn zu⸗ eilend, als ich plöͤzlich zurückgeſchreckt ward, weil er, anſtatt des herzlichen Willkommens, wel⸗ ches ich erwartete, ſeine Hände auf dem Rücken zuſammengeſchlagen hielt und mich mit Blicken ſtrengen Mißfallens betrachtete.
„Was bedeutet dies?“ ſagte ich ſtaunend— nich erwartete nicht, ſo—“
„Und ich hatte nicht gehofft, meinen Sohn ſo empfangen zu müſſen,“ ſagte er ſtrenge, nnach einer langen ereignißvollen Trennung. Doch dies iſt zu peinlich, um es länger zu ertragen. Antworte mir, und mit der nemlichen Wahrheit, die ich an Dir immer gewohnt war— iſt eine lunge Dame in dieſem Hauſe, Namens Miß Bellew?“
„Ja,“ ſprach ich, kalter Schweiß überlief mich und ich vermogte kaum mich aufrecht zu halten.
„Machteſt Du ihre Bekanntſchaft in Ir⸗ land?“
Ich bejahete.„Beſtrebteſt du Dich damals auf jede Weiſe ihre Zäͤrtlichkeit zu gewinnen
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