Teil eines Werkes 
1. Band (1844)
Entstehung
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rem weißen, ſchwellenden Nacken ruhete, ſey an⸗ gefüllt mit niedriger, erbärmlicher Ehrſucht, ge⸗ meinen Liebhabereien, verächtlichem Wetteifer oder unbedeutendem Triumphe. Sie unter der wohl⸗ lüſtigen Pracht und Fülle ihres prunkenden Hau⸗ ſes, in Juwelen⸗Schimmer ſtrahlend im vollen Glanze von Smaragden und Rubinen ſehen, beob⸗ achten wie das verderbliche Gift eingefleiſchter Gemeinheit dieſe ſchöne, reizende Geſtalt befleckte, ſie, die Gegenſtand der Anbetung ſeyn konnte, zu dem lächerlicher Verſpottung machte— war wirk⸗ lich zu arg; wenn ſie bei der Tafel ſaß, mit ihren dicken aber doch zugeſpizten Fingern ein Champag⸗ ner⸗Glas umfaßte, glich ſte einer Madonna, die der Molly⸗Flaſche Rolle ſpielt.

Madame Pauls Benehmen zeigte eben ſo viele Widerſprüche als ihre Geſichtszüge. Von Natur war ſie eine gute, freundliche, fröhliche, ungehobelte Perſon, die einen Scherz nur noch lieber hörte, wenn er breit und lang gedehnt war. Inzwiſchen gab Reichthum und die ihn begleiten⸗ den Uebel ihr eine ganz verſchiedene Richtung an; bei jeder ſich darbietenden Gelegenheit faßte ſie ſolche Haltung und Ziererei auf, welche ihrer An⸗ ſicht gemäß unterſcheidende Merkmale hohen Le⸗ bensſtandes ſeyn ſollten, und ſtrozte in dieſen ab⸗