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waren dahin und verſchwunden, und er ſah aus wie ein Menſch, der mit einem Male aus dem herrlichen Traume zum Bewußtſein irgend einer betrübenden Thatſache er⸗ wacht. Auch mied er die Daltons ſorgfältig; ja, er war⸗ tete ſogar ängſtlich auf die Augenblicke, wo ſie nicht zu Hauſe waren, um ſich in den Garten hinauszuſchleichen, und ſich dort zu ergehen. Trafen ſie einander zufällig einmal, ſo war ſein Benehmen, anſtatt, wie früher, cordial zu ſein, kalt und reſpectvoll; und er, deſſen Augen einſt vor Wonne glänzten, wenn man mit ihm ſprach, ſtand jetzt mit entblößtem Haupte und niedergeſchlagenen Augen da, bis ſie an ihm vorübergegangen waren.
Es darf uns daher nicht wundern, wenn Dalton ihn für verändert hielt.
„Es iſt nichts Anderes, als der Neid, der ihn um⸗ bringt, Nelly!“ ſagte er.„So lange wir, gleich ihm, arm waren, war er glücklich. Es ſchmeichelte dem Stolze des Geſchöpfes, daß wir mit der Hausmiethe manchmal im Rückſtande waren, und während er die Bilder kaufte, war er für Dich eine Art Gönner; allein es iſt ihm in der Seele zuwider, daß er uns nun in guten Umſtänden ſehen muß;— das iſt das ganze Geheimniß. Unſer Wohler⸗ gehen iſt ihm wie Gift.“
Nelly verſuchte es vergebens, ihren Vater in dieſem Stücke eines Beſſeren zu belehren. Sie ſuchte ſeine alte Theorie, wonach„in gemeinen Leuten immer etwas Schlech⸗ tes ſtecken“ mußte, zu erſchüttern. Aber vergebens erinnerte ſie ihn an die wohlerprobte Freundſchaft des armen Han⸗ ſerl, ſowie an die Zartheit einer Güte und Freundlichkeit, die in keiner ſozialen Stellung hätte übertroffen werden können. Dalton ließ ſich ſeine Meinung nun einmal nicht nehmen, und der Widerſpruch machte ihn nur noch un⸗ verſoͤhnlicher.
Ganz und gar die Beziehungen vergeſſend, die einſt zwiſchen ihnen beſtanden, ſah er in Hanſerls Benehmen Nichts, als ſchwarzen Undank,


