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ſatz; und der Rheinwein, ſowie der Tabak half manche Geſchichte verdauen, die ohne ſolche Beigaben nie einen Zuhoͤrer gefunden haben würde.
Das Spiel beherrſcht indeſſen in Baden Alles ſo ganz und gar, daß, mit der vorrückenden Jahreszeit, ſelbſt ein warmes Souper vom Hotel de Ruſſte und ein Eis⸗ eimer voller Champagnerflaſchen die Geſellſchaft nicht von den Reizen des Spieltiſches abzuziehen vermochten, und Peter mußte ſehen, wie ſeine liebſten Freunde ihn verließen.
„Sie wohnen ſo weit weg!“ rief der Eine.„Ihr Haus iſt über eine Viertelſtunde vom Curſaal entfernt!“
„Man muß ſich ſo abklettern, bis man in Ihre Baracke hinaufkommt, Dalton,“ rief ein Anderer.„Es geht das bei ſo heißem Wetter nicht an. Wer kann das in die Länge aushalten? Warum ſchlagen Sie Ihr Zelt nicht in der Ebene auf? Um Ihr Quartier zu er⸗ reichen und zu erklimmen, muß man eine wahre Rigi⸗ Reiſe unternehmen.“
Solcher Art waren die höflichen Ermahnungen der⸗ jenigen, die einen paſſenden Ort zu finden wünſchten, an dem ſie ihre freie Zeit zubringen könnten, und, während ſie ſich ſtellten, als dächten ſie an ihren Freund, ganz einfach an ihre eigene Behaglichkeit dachten.
Und beſchränkt ſich dieſe Philoſophie auf Baden alleln? Iſt nicht die Welt voller Freundſchaften, die, wie die Fahrtaxen der Fiaker, nach der Stunde regulirt ſind? Der Mann, der für Dich ein halber Bruder iſt, ſo lange Du auf dem Boulevard de Gand wohnſt, wird Dir ganz entfremdet, wenn Du Deine Wohnung in die Champs Elyſées verlegſt; und in dieſer Zeit raſchen Transports kann eine Entfernung von zehn Minuten die engſten Freundſchaften trennen!
Anfänglich wurde Daltons Stolz durch dleſe Vorſtellun⸗ gen verwundet; als er aber mehr darüber nachdachte, fand er ſie ganz vernünftig; ja, es hoben ſich dadurch die


