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„Dann iſt ſie es,— ja, dann iſt ſie es! O ſagen Sie mir doch Alles, was Sie wiſſen,— ſagen Sie mir doch Alles, was Sie von ihr nur denken können. Viele, viele Jahre lang war ſie das Licht meiner Augen!— Iſt die alte Dame krank?“ rief er plötzlich, denn Mrs. Ricketts hatte ſich auf ihrem Stuhle zurückgelehnt, und hielt ihr Geſicht mit ihrem Taſchentuche bedeckt.
„Sie iſt nur angegriffen,“ ſagte Martha, indem ſie ſich raſch ihres Shawls entkleidete, und ſich anſchickte, in der bekannten Weiſe thätig zu ſein.
Scroope ſeinerſeits griff, in einem Anfalle groß⸗ müthiger Angſt, nach der erſten Flaſche, die neben ihm ſtand, und füllte ſich daraus ein tüchtiges Glas.
„Sie und Ihre T— T— T— Tochter waren wie Schweſtern zuſammen,“ flüſterte Seroope unſerem Freunde Dalton zu.
„Der Teufel! So ſtanden ſi. zu einander!“ rief Peter etwas ungläubig.„Aber geht es nicht ſchlimmer mit ihr,— ſie zittert ja am ganzen Leibe?“
Mrs. Rickett's Zuſtand nahm jetzt die lebhafteſte Sympathie in Anſpruch, denn ſie ließ die Augen wild umher laufen, und erſchien wie eine mit dem Tode kämpfende Perſon.
„Iſt ſie da, Martha? Iſt ſie in meiner Nähe,— kann ich ſie ſehen,— kann ich ſie berühren?“ rief ſie in faſt herzbrechenden Toͤnen.
„Ja, ja; Du ſollſt ſie ſehen; ſie ſoll Dich nicht verlaſſen!“ ſagte Martha, wie wenn ſie ein Kind lieb⸗ koſete.„Wir müſſen ſie von hier weg bringen; wir können ſie nicht länger hier laſſen!“
„Gewiß,— gewiß!“ rief Dalton.„Es gibt hier ein leeres Zimmer. Auf jeden Fall hat ſie ein weiches Herz,— das muß ich ſagen.“
Und während er dieß ſagte, ſtand er auf, und trans⸗ portirte mit Hülfe von einem halben Dutzend Kellner die


