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wenn man welches hat; aber gewiß heißt es nicht, ſein Geld verzehren, wenn man dreißig oder vierzig Jahre alte Schulden bezahlt, die ſchon vom Urgroßvater gemacht worden ſind?“
„Man ſollte aber gerecht ſein, ehe man fr— f— freigebig iſt.“
„Traun! Ich moͤchte Beides ſein,“ ſagte Dalton, der mit angeborener Caſuiſtik eine Discuſſion einzig und allein in der Abſicht, einen Gegner zu necken oder zu myſtificiren, ſortſetzte.„Ich möchte gerecht gegen mich ſelbſt, und freigebig gegen meine Freunde ſein,— das iſt meine Geſinnung; und es ſagt dieß Peter Dalton 12
„Dalton!“ wiederholte Mrs. Ricketts leiſe—„hat er nicht geſagt Dalton, Martha?⸗
„Ja, Schwägerin, er hat Dalton geſagt.“
„Haben Sie nicht ſo eben geſagt, Ihr Name ſei Da— Da— a— a—“
„Nein, ſo habe ich nicht geſagt!“ rief Peter lachend. „Ich habe ſo deutlich, wie nur ein Menſch ſprechen kann, Peter Dalton geſagt; und wenn Sie ſchon einmal in Irland geweſen ſind, ſo haben Sie ohne Zweifel den Na⸗ men nicht erſt jetzt gehört.“
„Wir haben in Florenz eine junge Dame gekannt, die ſo hieß.“
„Iſt es Kate,— iſt es meine Tochter Kate?“ rief der alte Mann entzückt.
„Ja, ſie hieß Kate,“ antwortete Mrs. Ricketts, deren ſtrategiſcher Blick ſchon ein Heer von Folgen vorausſah, die ſich an die neue Bekanntſchaft knüpften.„Welch hol⸗ des Geſchoͤpf war ſie doch!“
„Und fie haben Kate gekannt?“ rief Dalton aber⸗ mals, die Gruppe mit lebhaftem Intereſſe anſchauend. „War es aber auch meine Kate;— vielleicht war es nicht die meine!“
„Sie wohnte im Palazzo Mazzarini bei Lady Heſter Onslow.“ 5


