Teil eines Werkes 
Bändchen 12-15 (1852)
Entstehung
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Verſchwendung; und man brauchte nur zu bemerken, wie manches Lächeln ihm galt,— wie mancher ſanfte Blick ihm zugewandt war, um zu ſehen, daß er den Mittelpunkt der intereſſirten Schmeichelei bildete. Es lag in ſeinem Aeußern eine ſorgloſe, unbefangene, geräuſchvolle Luſtig⸗ keit, die man ſchlechterdings nicht verkennen konnte, und ein lautes herzliches Lachen zeugte von ſeiner überaus glücklichen Laune. Gleich„ſpeciellen Geſandten“ wander⸗ ten ſeine Champagnerflaſchen nach beiden Seiten des Tiſches hin, und jeden Augenblick wurde ſeine gaſtfreund⸗ liche Aufmerkſamkeit durch ein freundliches Kopfnicken oder eine artige Verbeugung anerkannt. Auf jeder Seite ſaß neben ihm ein Haufen beſonderer Schmarotzer, und es fehlte weder an Witz noch an Schoͤnheit, um deren Geſell⸗ ſchaft zu einer angenehmen zu machen. Es liegt eine Art falſcher Affection,— eine Art falſcher Anhänglichkeit in den einem ſolchen Manne dargebrachten Huldigungen, welche die Schmeichelei unendlich verführeriſcher macht, als all die reſpectvolle Hingebung, die je ein Monarch ihnen gab.

Und ſo kam es,— brauchen wir ſeinen Namen erſt zu nennen?— unſerem alten Freunde, Peter Dalton, vor. „Es war faſt ſo gut wie in Irland, wenn man die glorios ſchwellenden Töne eines Corps von Fuchsjägern, oder das wilde„Hip, Hip“ eines Lieblingstoaſtes ausnahm.“

Und ſollen wir unſere ehrliche Meinung ſagen, ſo war es in einiger Hinſicht noch etwas beſſer, als auf der lieben Inſel.

Peter war mit Leib und Seele Irländer, und hielt, gleich ſeinen Stammesgenoſſen, Alles auf hohe Geſellſchaft, und es war für ihn kein geringer Genuß, ſich überall von königlichen und durchlauchtigſten Hoheiten umgeben zu ſehen, und zu wiſſen, daß einige der großen Namen Eu⸗ ropa's auf das Gericht warteten, das aus beſonderer Rückſicht ihm zuerſt ſervirt wurde. Auch war in dem prächtig decorirten Saale mit ſeinen Fresken, Spiegeln, Kronleuchtern und Bouquets ein Schimmer und ein Glanz,