einander,“ ſagte Dalton prahleriſch;„wiſſen Sie vielleicht, wie Viel die Sache beträgt?“
„Ich bin nicht hieher gekommen, um meine Schuld einzutreiben, Herr von Dalton,“ ſagte Adolph aufſtehend, und einen in ſeinem Stolze faſt wilden Blick annehmend.
„Ganz gut, ganz gut, wie Sie wollen,“ ſagte Dalton nachläßig;„es wird mit ſeinen übrigen Halbjahrsrechnun⸗ gen kommen; denn, wie freigebig auch ein Vater gegen ſeine Sohne ſein mag,— immerhin wird er noch Rech⸗ nungen für ſie zu bezahlen haben! Es gibt ſchlechte Leute genug, die ihnen Geld leihen, und ſie zu Ertravaganzen verleiten, aus purer Teufelei, glaube ich. Ich weiß wohl noch, wie es bei mir ſelbſt war, als ich vor langen, lan⸗ gen Jahren im alten„„Triaity““ war. Da war ein kleiner Kerl, Namens Poley,— ſeines Zeichens gleichfalls Tabulettkrämer—“
„O Papa, er geht, und Sie haben ihm noch nicht einmal gedankt!“ rief Nelly gefühlvoll.
„Welche Eile der Mann hat!“ ſagte Dalton, indem er die Haſt beobachtete, womit der Tabulettkrämer jetzt
die Riemen ſeines Ranzens zurecht machte.
„Wollen Sie ihn nicht bitten, da zu bleiben,— mit uns zu ſpeiſen?“ ſtammelte Nelly, leiſe flüſternd.
„Was,— den Tabulettkrämer zum Eſſen einladen?“ fragte Dalton mit einem Blicke des Erſtaunens.
„Frank's einzigen Freund!“ ſeufzte ſie traurig.
„Meiner Treu, bisweilen weiß ich wirklich nicht, ob ich auf dem Kopfe, oder auf den Füßen ſtehe,“ rief Dal⸗ ton, indem er ſich mit einem Blicke, aus dem das äußerſte Staunen ſprach, die Stirne abwiſchte.„Einen Tabulett⸗ krämer zum Eſſen einladen! Da haben wir's nun,— da haben wir's:— je mehr man eilt, um ſo weniges kommt man vorwärts; er hat durch ſein haſtiges Weſen den Riemen abgeriſſen!“ 2 „Soll ich Ihnen den Niemen wieder annähen?


