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der Schuldſchein, von dem Du mir geſagt, dieſen ſeinen Beſuch veranlaßt?“
„Er hat nicht davon geſprochen;— er hat nicht einmal darauf angeſpielt,“ rief ſie eifrig.
„Vielleicht iſt er nicht ſo delicat mir gegenüber,“ ſagte Dalton.„Setzen Sie ſich, Herr Brauer; machen Sie keine Umſtände! Wir wohnen hier, bis unſer Haus für uns eingerichtet iſt. Sie haben alſo Frank geſehen, und Sie ſagen, er ſehe gut aus?“
„Er iſt der huͤbſcheſte junge Mann im ganzen Re⸗ gimente. Er iſt in ganz Wien als„„der hübſche Cadett““ bekannt.“
lnun er hat ſo gute, ungekünſtelte Manieren,“ rief
„Iſt er freundlich und höflich gegen ſeine Unterge⸗ benen?“ ſagte Dalton.„Hoffentlich iſt er das?“
„Er hat ſich ſo weit herabgelaſſen, daß er meine Bekanntſchaft nicht verſchmäht, und daß er mich ſeinen Freund genannt bat,“ ſagte Brauer.
„Gut, gut, und vielleicht waren Sie das auch,“ ſagte Peter mit einer majeſtätiſchen Handbewegung.„Ein ächter geborener Gentleman, wie Frank, kann einen Bettler von der Straße wegnehmen, und mit ihm vertraut thun. Das ſind meine Anſichten. Achten Sie wohl auf das, was ich ſage, Herr Brauer: Sie werden in Ihrem Leben noch ſehen, ob es nicht wahr iſt; gutes Blut kann ſich jeden Tag im Jahre mit der Pfütze vermiſchen, ohne da⸗ durch ſchlechter zu werden!“
„Frank iſt Ihnen ſo dankbar,“ fiel Nelly eifrig ein; pund wir ſind ſo dankbar für alle Güte, die Sie gegen ihn gezeigt!“ 3
„Welche Ehre für mich! Welche Ehre für mich, daß er ſo von mir ſpricht!“ ſagte der Tabulettkrämer gefühl⸗ voll,—„für mich, der ich kein Recht hatte, in ſeinem Gedächtniſſe zu leben!“
„Ich glaube, Ihr hattet eine kleine Rechnung mit


