Teil eines Werkes 
Bändchen 12-15 (1852)
Entstehung
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97 den noch in ſpäten Jahren an die Daltons denken,— an das gute, alte Dalton'ſche Blut, das ſich nie mit der Pfütze vermiſchte. Welch himmliſcher Tag das iſt! Und wie ſchön, wie elegant der Markt! Hier liegt ein Stück Ochſenfleiſch, das, gebraten, ein Dutzend füttern würde; und vielleicht ſind das keine ſchönen Forellen! Nun, nun, das iſt einmal ſchöner Blumenkohl, ei, eil Hühner und Enten,— Hühner und Enten,— eine ganze Straße voll! Und da iſt ein welſcher Hahn,— auch der iſt recht gut zum Eſſen! Und Wildpret!— Ah! Aber es hat nicht den rechten Geruch, und nicht das rechte Fett! Traun! Und hier iſt Etwas, was ebenfalls nicht ſo übel wäre, das Nackenſtück von einem Hammel,— es wäre mit Zwie⸗ beln vortrefflich, wenn man darauf ein tüchtiges Glas Whisky⸗Punſch hätte.

So mit ſich ſelbſt ſprechend, ging er fort, ohne im Geringſten auf die Bitten derer zu achten, die ſonſt den beſcheidenen Bedarf ſeiner Haushaltung lieferten, und ihn jetzt durch Artikel anzulocken ſuchten, die ſich eher dadurch auszeichneten, daß man Wenig davon eſſen konnte, als dadurch, daß ſie gut ſchmeckten.

Als Dalton nicht mehr weit von ſeiner Thüre war, hoͤrte er eine fremde Stimme, deren Laute bis zu ihm drangen.

Gar oft war er in ſolcher Weiſe benachrichtigt wor⸗ den, daß ein läſtiger Mahner in ſein Haus eingedrungen, und daß derſelbe die arme Nelly mit ſeinen Forderungen beſtürmte. Bei ſolchen Gelegenheiten war Peter, mit mehr Liſt als Güte, gewohnt geweſen, ſich wieder die Treppe hinabzuſchleichen, und drunten zu warten, bis der Feind den Platz wieder geräumt hatte. Jetzt aber hatte ſich das Glüͤcksrad zu ſeinen Gunſten gedreht; er ſtieß daher, mit luſtig auf einer Seite ſitzendem Hute, und mit nachläßig in den Taſchen ſteckenden Händen, die Thüre mit dem Fuße auf, und trat in das Zimmer..

Nelly ſaß neben dem Ofen, und ſprach mit einem