Teil eines Werkes 
Bändchen 8-11 (1851)
Entstehung
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Geben. Sie ihr einen Napoleond'or! ſagte er gleich⸗ gültig, und wandte ſich weg.

Meine Schweſter, Mrs. Ricketts, Mrs. M M Montague Ricketts, fing Scroope an, deſſen ge⸗ wohnte Schüchternheit jetzt nicht länger Stand hielt, da ihm das Betragen des Ruſſen gar zu inſolent vorkam.

Und der Fürſt wandte ſich langſam um, und muſterte den Redenden, ſowie die impoſante Geſtalt, die ſich hin⸗ ter ihm ſehen ließ.

Sagen Sie ihnen, Morlache, daß ich nicht im Sinne habe, mich hier häuslich einzurichten!

Mit dieſen Worten ſchlenderte er fort, in ein anderes Zimmer hinein, während die Andern, wie Figuren in einem Gemälde, vor Wuth und Unwillen ſprachlos da ſtanden.

Er hat Sie für die Haushälterin gehalten, Ma'am, ſagte Haggerſtone, mit dem Feuer zugewandtem Ruͤcken, und noch dazu für eine Haushälterin außer Dienſt!

Martha, wo iſt der General? Wo iſt er, ſage ich? rief Mrs. Ricketts, vor Zorn ganz wüthend.

Er iſt ſchon um neun Uhr zu Bette gegangen, flüſterte Martha.Er glaubte, daß er mit der Belagerung von Utrecht noch vor Nacht fertig werden wuͤrde, wenn er morgen baldv aufſtände.

Du biſt ſo närriſch, wie er. Seroope, komm hie⸗ her! Du mußt dem Ruſſen nachgehen. Du mußt ihm ſeine Rohheit vorhalten" 2

Ehe ich das thue, laſſe ich mich lieber hängen. Ich habe, wenigſtens für einen Winter, des Spektakels nun genug. Ich mag mich nicht wieder in Ge Ge Gefahr begeben, ſo lange ich es vermeiden kann.

Es thut mir unendlich leid, Madame, daß ich Ihnen meine Dienſte nicht anbieten kann, ſagte Haggerſtone; naber Sie müſſen wiſſen, daß ich mich nie in einen Streit miſche, der zu einem Gegenſtande des Spottes gemacht werden kann. Mr. Foglaß hat gewiß keine ſolche Scrupel.