Teil eines Werkes 
Bändchen 8-11 (1851)
Entstehung
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nicht ganz tadelfrei ſei, und endlich, daß Kate ein ver⸗ ſchwenderiſches, ertravagantes Leben führe, während ihr Vater und ihre Schweſter am Hungertuche nagten.

Lohomme propose etc., ſagt das Sprichwort, und der Dichter erzählt uns einen Fall, wodie, die kamen, um zu ſpotten, da blieben, um zu beten. Und ſo hatte auch im vorliegenden Falle Mr. Foglaß, deſſen Miſſion es war, aus Peter Dalton alle Familiengeheim⸗ niſſe herauszulocken, ſich einen ſo unerwarteten Strom von Nachrichen zugezogen, daß er von der Fluth wirklich fortgeſchwemmt wurde.

Man iſt wirklich hart mit Ihnen umgegangen, Dalton, ſagte er endlich.Man hat Sie niederträchtig behandelt, ich kann es wohl ſagen! Nicht allein hat man Ihnen Ihr Vermoͤgen geraubt, ſondern man hat Ihnen auch ihre Kinder entriſſen!

Ja, ja, ſo iſt es!

Dalton liebte die Sympathie zu ſehr, als daß er hätte unterſuchen mögen, in wie weit er ein Recht dar⸗ auf hatte. Er fuhr alſo fort:

Sie haben Recht: Sie können an einem ganzen langen Sommertage von keinem Falle hoͤren, wo es Einem ſchlechter gegangen wäre, als mir. Mein elegan⸗ tes ſchönes Haus, mein prachtvolles Gut, der Sitz mei⸗ ner Vorfahren, oder wenn dieß nicht war, ſo kamen ſie doch von meiner Frau her, und das iſt das Gleiche, und nun hier, in einem fremden Lande, Hunderte von Meilen von meiner Heimath entfernt, ſitzen zu müſſen! Ach, du lieber Himmel! Ach, du lieber Himmel! welche Veränderung!

Einen Augenblick drückte ihn dieſer Gedanke ganz darnieder; er ſchwieg.

Dann heftete er die Augen wieder auf Foglaß, und ſetzte in träumeriſchem Alleingeſpräche hinzu:

Hunderte von Meilen von ſeiner Heimath entfernt