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dem Magen, an den Rippen, an dem Rücken herum er ſteckt überall.“
„Ah, ich weiß es wohl,“ ſagte Dalton, das Geſicht verzerrend.„Der Teufel hat es geſehen, wenn das Po⸗ dagra ſich unter die kurzen Rippen macht! Es fängt an, Einen nach Art eines Ratten zu begrabbeln; es beißt der⸗ ſeibe, ſo zu ſagen, kleine Stücke weg, und dann und wann ein großes, was Einem kleine Schreie entreißt, und dann fangen die Zähne an, heiß zu werden,— und dann beißt er geſchwinder, und zerrt, und zerreißt Einen obendrein: — ich weiß es wohl, da ich ſchon ſeit ſo vielen Jahren den Kameraden kenne.“
Von dieſer ganzen Beſchreibung hoͤrte Foglaß ledig⸗ lich Nichts; indeſſen verbeugte er ſich ſanft, und gab Dalton zu gleicher Zeit ein Zeichen, daß er ſich näher zu ihm hinſetzen moͤchte.
„Gewiß wäre Ihnen ein Bischen Wein und Waſſer erwünſcht,“ ſagte er mit der Miene eines Mannes, der ſelten als Wirth figurirte, und es noch ſeltener ſein wollte.
„Rum und Waſſer,— ſiedendes Waſſer,— nebſt Zucker und einem Bischen Zitronenſaft,— das will ich trinken, und glauben Sie mir, Sie würden nicht übel fahren, wenn Sie ein Gleiches thäten. Ich habe ein ele⸗ gantes Rezept für das Podagra; ob aber Schwefel oder Salpeter darin iſt, weiß ich nicht mehr genau. So viel weiß ich indeſſen noch, daß man Syrup, Eſchenrinde, Erdwürmer, das Gelbe von vier Eiern, und ein Bischen Rosmarin darein thun muß. Da es aber möglich wäre, daß Ihnen dieſes Mittel Anfangs nicht mundete, ſo wol⸗ len wir mit einigen Maß Punſch anfangen.“
Unterdeſſen war der Kellner erſchienen, und als der Befehl vermittelſt einer überaus ausdrucksvollen Panto⸗ mime des Trinkens und der wenigen vereinzelten deutſchen Worte, die Dalton kannte, ertheilt war, nahm das Zim⸗
Die Daltons. III. 2


