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mer ein geſelliges, freundliches Ausſehen an, wozu Dal⸗ ton's Anweſenheit hauptſächlich beitrug.
In dem Vertrauen, das ein ſolcher Augenblick der Einſamkeit einflößte, zog Foglaß ein Hoͤrrohr hervor,— ein Zeichen des unbegrenzteſten Zutrauens von ſeiner Seite, und das Dalton, wenn er ihn beſſer gekannt hätte, zu einem Beweiſe geſtempelt haben würde, daß er auf die
CEhrenhaftigkeit des Mannes unbedingt zählen dürfe.
„Ich bin viele Jahre in Conſtantinopel geweſen,“ ſagte Foglaß, das Inſtrument dem Ohre nähernd,„und der verdammte Muezzin hat mich ein Bischen taub ge⸗ macht. Es werden dort immer und ewig, bei Tag und bei Nacht, die Leute zum Gebete gerufen.“
„Wie ſie erwarten können, daß ſie in den Himmel kommen werden, indem ſie ſich ſo abplagen, geht über meinen Verſtand,“ ſagte Dalton.
„Sie ſind Mahomedaner!“ ſagte Foglaß mit der Miene eines Mannes, der eine große Wahrheit ausſpricht.
„Gewiß, gewiß,“ bemerkte Dalton;„ſo machen es Chriſten nicht. Sagen Sie mir nun, ob es wahr iſt, daß die Leute nie geſalzenes Fleiſch eſſen.“
„Nie eſſen ſie ſolches!“
„Seht einmal! Nicht einmal ein Stückchen Pökel⸗ fleiſch,— nicht einmal ein Stück Schinken—⸗
„Davon möchten die Leute nicht einmal hoͤren,“ un⸗ terbrach ihn Foglaß.„Auch der Wein iſt ihnen verboten.“
„Duͤrfen ſie auch keinen Punſch trinken?⸗
„Von Punſch kann natürlich ebenſo wenig die Rede ſein. Eine Pfeife Tabak, eine Taſſe Kaffee, das Bad, und ein Bischen Opium,— das ſind die Hochgenüſſe des türkiſchen Lebens.“
„Zum Teufel mit dieſen Genüſſen!“ rief Dalton un⸗ geduldig.„Wie ein Mann neben einem Kaffeetopf, oder wenn er bis an den Hals in heißem Waſſer ſteckt, geſel⸗ lig ſein kann, das kann ich durchaus nicht verſtehen. Zum Kuckuck! Ich beneide die Türken nicht!“


