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Kate las dieſen Namen drei bis vier Mal, ehe ſie die Ueberzeugung gewinnen konnte, daß ſie recht geleſen. Foglaß! Nie hatte ſie von ihm gehört, noch viel weniger ihn geſehen. Da der Name einer Perſon von diplomati⸗ ſchem Rang angehoͤrte, ſo hätte ſie ſich gewiß deſſelben erinnert,— und doch war er ihr ganz neu. Sie ſchlug in Lady Heſter's Einladungsbuch nach, allein dort war kein ſolcher Name zu finden. Es iſt in der That nicht zu ſa⸗ gen, welche Geſtalt ihre Zweifel angenommen haben wür⸗ den, als ſie Mr. Albert Jekyl den Hofraum durchſchreiten, und in das Haus hereinkommen ſah.
Wohl wiſſend, daß er der Mann war, der die Schwie⸗ rigkeit loͤſen konnte, wenn dieſelbe überhaupt zu löſen war, eilte ſie die Treppe hinab, ihm entgegen.
„Mr. Jekyl!“ rief ſie haſtig,„gibt es auf der Welt einen Mann mit Namen Foglaß?“
„Ei freilich gibt es einen ſolchen, Miß Dalton,“ ſagte Jekyl, über ihren Eifer lächelnd.
„Iſt der Mann Geſandter oder Geſchäftsträger an irgend einem Hofe?“
„Nicht daß ich wüßte,“ wiederholte er mit einem noch zweifelhafteren Lächeln.
„Gut, dann iſſt er vielleicht Geſandtſchaftsſekretär, oder ſo Etwas? Wer iſt er?— Was iſt er?— Was iſt ſein Geſchäft?“
„Ah, Sie meinen Bob, Miß Dalton,“ ſagte er, in⸗ dem er ſeine Backen aufblies, zu gleicher Zeit mit der Hand durch ſein Haar fuhr, bis dasſelbe der Per⸗ rücke des Exkouſuls überaus ähnlich wurde, und während er ſich mit ſeiner Weſte zu ſchaffen machte und dadurch die prätentiöſe Gegenwart des Scheinkönigthums nachahmte.
„Sie meinen Bob, Madam,“ ſagte er, die abgemeſſene
Intonation und den pompöſen Ton des Exkonſuls nach⸗ äffend,—„Sie meinen den alten Fogey, wie Mathews mich ſtets nannte. Mathews, und ich, und Towerſend waren ſtets beiſammen,— ſpeisten regelmäßig jeden Sonn⸗
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