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jetzt von ihrem alten armen Vater zurück, an deſſen Hals ſie noch einen Augenblick zuvor mit Entzücken gehangen haben würde: ſein Anzug, ſein Ausſehen. ſeine Ausſprache, — jedes Wort, das er ſprach, jede Anſpielung, die er machte, war eine Qual für ſie; und Nelly,— ſelbſt Nel⸗ ly,— wie erröthete ſie, wenn ſie ſich deren beſcheidenen Anzug und deren armſeliges Aeußere vorſtellte;— wenn ſie ſich das kleine Kleid von gefärbter Wolle vorſtellte, aus deſſen Taſchen Schnitzwerkzeuge hervorſahen. Und wenn ſie ſich dann noch vorſtellte, wie ihr Vater Nelly's letzte Arbeit, irgend eine kleine Thon⸗ oder Holzgruppe, vorzeigte! Sie vergegenwärtigte ſie ſich ſeinen Stolz,— das verſchämte Weſen ihrer Schweſter,— die angebliche Bewunderung des Fremden! Bis daher hatten dieſe Emotionen nie un⸗ ächt geſchienen. Ohl wie ſchauderte ſie zuſammen, als ihre Gedanken immer mehr die Farben der Wirklichkeit annahmen, und das Zimmer ſelbſt mit ſeinen armſeligen Möbeln ſich ihr vor Augen ſtellte!
Endlich las ſie weiter:
„Natürlich war ſein Beſuch eine große Ehre für uns, und wahrſcheinlich würde ſo viel Herablaſſung uns halb erdrückt haben, wenn er in einer andern Abſicht gekommen wäre, als um von Dir zu ſprechen; aber, Kate, ich ver⸗ gaß in Wahrheit all' ſeine Groͤße, und all' ſeinen hohen Rang, und dachte, daß er keine höhere Miſſion habe, als mir von meiner theuerſten Schweſter Nachrichten zu bringen. Papa lud ihn natürlich zum Eſſen ein. Ich glaube wahrhaftig, daß er unter ſolchen Umſtänden den Czar ſelbſt eingeladen haben würde; zum Gluͤcke aber für ihn und auch vielleicht für Dich, war er zu taub, um die Einla⸗ dung zu hoͤren: er antwortete in höflicher Weiſe, daß er einen von mir an Dich gerichteten Brief mit Vergnügen unter ſeinem diplomatiſchen Siegel abſenden würde, und ſo ſchieden wir von einander. Ich muß noch hinzufügen, daß Mr. Foglaß im Sinne hat, eheſtens nach Florenz zurückzukehren.“


