Teil eines Werkes 
Bändchen 4-7 (1851)
Entstehung
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Wenn Du einmal ein Regiment haſt, Junge, ſo vergiß doch nicht uns arme Teufel hier, die wir keine mit dem Maria Thereſia Orden geſchmückten Oheime haben.

Ich gebe mein Leben zum Pfande, wenn er nicht Oberſt iſt, ehe ich Rittmeiſter werde, ſagte ein junger Dragoner⸗Lieutenant;und doch habe ich fünf Jahre zau⸗ in Galizien und Serbien einen ſauern Dienſt ge⸗

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Und warum denn nicht? ſiel Graf Walſtein ein, der bis daher geſchwiegen und in einer Ecke ruhig ſei⸗ nen Meerſchaum geraucht hatte.Hat das Reich ſeinen ariſtokratiſchen Charakter verloren? Müſſen nicht Ge⸗ burt und Blut berückſichtigt werden, wie ſeit uralten Zeiten?

Die Worte fanden allgemeinen Beifall, denn die Geſellſchaft beſtand aus Solchen, die entweder wirk⸗ lich adelig waren, oder doch es zu ſein affektirten.

Wie doch unſere Väter ſich täuſchen, indem ſie uns zu täuſchen ſuchen! ſagte ein junger ungariſcher Cadet.Auch ich ſollte zu Fuß zu meinem Regimente ſtoßen. Denket Euch einmal ich ſollte von Arad nach Preßburg zu Fuß gehen! Ich, der ich in meinem ganzen Leben noch keine zehn Stunden gemacht hatte, es ſei denn zu Pferde. Man gab mir einen Torniſter gerade ſo ein Ding, wie das Dalton's. Auch glaube ich, daß etwa ebenſo viele Gulden in meiner Börſe klingelten, wie in der ſeinigen. Meine Eltern gaben mir ihren Segen und eine Reiſekarte, worauf jede Tage⸗ reiſe bemerkt war. Und wie weit glaubſt Du wohl, daß ich zu Fuß gegangen ſei? Nicht ganz eine Stunde. Dann nahm ich einen Eilbauer mit vier guten Pferden und einem Korbwagen; da machten wir täg⸗ lich unſere fünfzehn bis zwanzig Stunden. Jeden Abend hielten wir bei einem ſchönen Edelfitze an, der einem Hunyady, Czecheny, oder Palfy gehörte; alle lagen an der Hauptſtraße, und ich fand wohl fünfzig