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ment!“ rief Frank aus.„In Oeſterreich kann alſo ein Mann, der kaum zehn Jahre älter iſt, als ich, es bis zum Regimentscommandanten bringen!“
Der Andere lachte, und ſagte nach einer kurzen Pauſe:
„Die Leute ſagen gewöhnlich, ich habe Glück ge⸗ habt; Sie dürfen daher nicht annehmen, mein Fall ſei die Regel.“
„Es ſei alſo; aber auch als eine Ausnahme be⸗ trachtet, iſt das Beiſpiel ein recht glänzendes. Ein Anderer kann ebenfalls thun, was Sie gethan haben.“
„Wenn Sie damit ſagen wollen, ich habe meinen Rang durch wirkliche Kriegsdienſte errungen, mein Junge,“ ſprach der Graf lächelnd,„ſo würden Sie ſich gar arg täuſchen. Meine Befördernng verdanke ich einem andern Grunde.“ 8
Frank blickte den Fremden an, als erwarte er eine weitere Erklärung; allein es kam keine.
„Wie heißen Sie?“ fragte der Fremde Frank nach einer Pauſe.
„Dalton,“ erwiederte der Jüngling in ehrerbieti⸗ gerem Tone, als vorher. 4
„Wir haben einen Feldmarſchall, der den gleichen Namen führt:— auch iſt er ein überaus tapferer alter Soldat.“
„Mein Großoheim!“ rief Frank mit Enthuſiasmus.
„Wirklich! Sie ſind alſo ein Großneffe vom Gra⸗ fen von Auersperg?“ ſprach der Graf, den Jüngling aufmerkſamer muſternd.„Wie kommt es denn, daß Sie alſo, und zu Fuß reiſen?“
„Ich habe Sie nicht gefragt, warum Sie in einer Kaleſche mit drei Poſtpferden reiſen,“ fragte Frank un⸗ verſchämt. 4
„Es iſt ſo meine Gewohnheit.“
„Dann kann dieß die meinige ſein, mein Herr!“ ſagte Frank, den Torniſter auf die Schulter werfend und ſich reiſefertig machend.


