Teil eines Werkes 
Bändchen 4-7 (1851)
Entstehung
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ticleer gewettet, gewonnen, oder hätte ich aufAmon⸗ tillado gewettet, wie ganz anders wäre jetzt meine Lage! daß ein bloßer Namenwechſel in meinem Wett⸗ buche daß der bloße Zufall einer Wahl und da⸗ zu noch einer Pferdewahl auf das ganze Leben eines Mannes Einfluß üben kann, beweist abermals gar gut, wie es ſich im Grunde mit der Welt verhält! Hätte ich Glück gehabt, ſo wäre ich jetzt der begünſtigte Gaſt irgend eines edlen Herzogs; ich würde nun.Seiner Gnaden Faſanen ſchießen, würde Seiner Gnaden Vurgunder trinken, würde den Töchtern Seiner Gnaden den Hof machen. Das Schickſal hat es aber nicht gewollt; und hier bin ich nun und denke darüber nach, wie ich ein Mädchen ohne Namen zur Frau be⸗ kommen kann, um dem gänzlichen Ruin zu entgehen. Noch vor drei Wochen würde ich nicht geglaubt haben, daß ſo Etwas geſchehen könnte; und wer vermag zu ſagen, was die nächſten drei Wochen bringen werden? Vielleicht zieht ſich ſchon jetzt ein Gewitter zuſam⸗ men. Wie, wenn der Umſtand, daß my Lady heute Abend nicht empfängt, eine tiefere Bedeutung hätte? Haggerſtone iſt mir viel zu freundlich und arkig, und Jekyl hat mich ſeit meiner Ankunft noch nicht beſucht! Er lachte ironiſch, als er dieſes ſagte, und ſetzte hinzu: Sie ſpielen am Ende doch ein gewagtes Spiel! Re⸗ preſſalien dürften wenigſtens zweien unter ihnen höchſt ungeſchickt kommen; und wasMaſter Albert betrifft, ſo ſollte er ſich nicht ſomauſig machen, da er ja bloß geduldet iſt! Seit langer Zeit iſt das Glück mir abhold geweſen: Nichts als Unglück von dem Tage an, wo ich Heſter hätte heimführen können, und

es unterließ: noch in dem nämlichen Jahre heirathet

ſie einen Andern, und erbt ein ungeheures Vermögen

von einem Verwandten in Indien. Welcher Schlag für

uns Beide! So iſt es mir mein Lebenlang gegangen;

ſtets hielt ich bei dem Verlierenden gerade ſo lang aus,

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