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Haſſe, der Bosheit, und aller Liebloſigkeit Trotz bie⸗ ten.“
Das Erſte, was er daher thun wollte, war, daß er ſich nach dem Vermögen des Mädchens erkundigte. Was ihre Familie betraf, ſo lag nicht viel daran: ſein Rang war ja für Beide genug. Allein die Sache mußte raſch abgemacht werden. Sobald die Londoner Saiſon zu Ende war, ſchüttete England ſeine Myriaden plaudernder, geſchwätziger Reiſenden über den Continent aus,— und denen mußte er ein Gegenſtand des Ta⸗ gesgeſprächs werden— und dann wurde er wahrſchein⸗ lich auch gemieden.
Sogar jetzt ſchon kündigten ſich unzweideutige Zeichen der Kälte unter ſeinen Bekannten an. George Onslow wollte nicht ſpielen, wenn er in ſeiner Geſell⸗ ſchaft war. Treviliani, einer der Männer, die am Meiſten um Lady Heſter waren,— Treviliani, der Patron des Turf in Toscana, mochte vor ihm nicht einmal auf ein Pferd anſpielen. Fürſt Midchikoff ging noch weiter und vergaß— ſeltene Fäͤlle ausgenommen — ihn auf ſeine Diner⸗Liſte zu ſetzen. Obgleich nun Norwood behauptete, er verabſcheue das„petit jeu““ — haſſe das Geſchwätz der Uneingeweihten über Pfer⸗ derennen,— und fürchte die ermüdende Prachtentwicke⸗ lung eines„Tartaren⸗Feſtmahls,“ ſo waren dieß doch lauter drohende Anzeichen, und er ſah deren Bedeutung wohl ein. Gerne würde er Jemand feſtgehalten— einen Streit mit ihm angefangen, und ihn erſchoſſen haben. Mehr denn einmal in ſeinem Leben hatte er dieſe Politik befolgt, und zwar mit Glück; allein hier wäre das nicht angegangen, und die öffentliche Meinung, die er ſich günſtig zu ſtimmen ſuchte, würde dann nur noch mehr gegen ihn geweſen ſein.
„In welch' unangenehme Lage kann doch der Man⸗ gel an Geld einen Menſchen bringen!“ dachte er, als er vor den allmählig erſterbenden Kohlen des Holzfeuers ſo dalag.„Hätte ich die Summen, die ich auf„Chan⸗


