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Lords wünſchten einen mehr anerkannten Adel; und es waren Fabrikbeſitzer zu finden, die bereit waren, mit ihrem halben Vermoͤgen eine Adelskrone zu kaufen. Allein aus England hatten ihn neuliche Ereigniſſe ver⸗ bannt, und ſein Ruf hatte dabei in keiner Weiſe ge⸗ wonnen.
Wenn er nun ſeinen Adel auf dem Continente pro⸗ duzirte, ſo hieß das, Kohlen nach Neweaſtle bringen, indem letzterer nach ſeiner ganzen Länge und Breite mit Grafen, Baronen, Herzogen nnd Fürſten überſäet iſt; und obgleich es mit dem engliſchen Adel eine andere Bewandtniß hat, ſo ließ ſich doch„die ächte Waare“ unter einer ſolchen Maſſe von unächten nicht heraus⸗
nden.
Jeder Franzoſe, der ein kleines Vermögen hatte, war ein emigrirter Graf; jeder Deutſche, der keinen Heller beſaß, war ſicherlich ein Baron; alle Polen, ſo ungewaſchen und ungekämmt ſie immer waren, und ſo wenig Jemand auf ſie achtete, gehörten zur crème der Ariſtokratie; und was die Italiener betraf, ſo waren ſte eine Nation von Fürſten, mit lauter Cardinälen zu Oheimen! Ein Viscount in ſolcher Geſellſchaft zu ſein, war vielleicht, wie Lord Caſtlereagh's unbeſternter Rock, plus distingué, allein gewiß beſcheidener. Der Milor bedeutet im Auslande gar Nichts, wenn er nicht über einen unbegrenzten Reichthum, über ſechs Wagen, zwei Cou⸗ riere, drei Köche, und einen Kammerdiener,— wenn er nicht über das ganze Hôtel de Russie oder den ganzen „ſchwarzen Adler“ gebieten kann; wenn er ſich nicht durch alle Ertravaganz und alle Excentrizitäten des Reichthums bemerklich macht,— wenn er die Leute nicht durch ſeinen Glanz blendet, oder durch ſein wun⸗ derliches Weſen in Erſtaunen ſetzt! Es liegt ein Wider⸗ ſpruch darin, das Eine ohne das Andere ſein zu wollen;
und ein engliſcher Edelmann ohne Verſchwendung und
Abſurdität zu ſein, heißt nichts Anderes, als ſein Va⸗


