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mer ſeinen größten Schmuck rauben? Warum wollen Sie unſern Herd durch eine Abweſenheit verdüſtern, wofür uns Nichts einen Erſatz zu bieten vermag 2“
„So will ich Dir denn ſagen, warum ich dieſes thue,“ ſagte er und ſein Auge funkelte liſtig, indem er die Sache ſich recht kaſuiſtiſch zurecht legte.„Ich thue es, weil mir um meiner Kinder willen Nichts zu Viel iſt. Für ſie denke ich ſtets. Man gebe dem alten Peter Dalton, was ihm gebührt, und es wird ihn gewiß Nie⸗ mand ſelbſtſüchtig nennen können; ſelbſt der ſchlimmſte Feind nicht, den er je hatte! Man laſſe mir das Ge⸗ fühl, daß es meinen Kindern gut geht,— und ich ſchleppe mich gern auf dem rauhen Wege hin, der vor mir liegt.“
„Es bleibt ſonach nur noch übrig, zu unterſuchen, ob die verſprochene Wohlthat wirklich eine ſolche zu nennen iſt,“ ſagte Nelly.
„Und warum ſollte es denn keine Wohlthat ſein? Weiß nicht Jedermann, daß eine Perſon, die reist und fremde Länder ſieht, dadurch ihre Erziehung vervoll⸗ ſtändigt? Und können Reiſen nicht für eine Erziehung gelten? Wie Vieles, von dem ich mir nie träumen ließ, ſo lange ich noch zu Hauſe war, habe ich auf meinen Reiſen kennen gelernt! Sieh nur, wie man hier zu Lande die Erbſen zubereitet— wie man Zucker daran thut! Sieh nur, wie die Leute hier zu Lande ein Pferd beſchlagen— wie ſie demſelben dabei ein Bein an einen Pfoſten binden, als ob ſie daſſelbe ab⸗ ſchneiden wollten! Sieh nur, in welch' drolliger Weiſe ſie ein Stück Holz an das hintere Rad einer Kutſche befeſtigen, damit es demſelben anſtatt eines Schuhes diene! Ich würde nicht zu Ende kommen, wenn ich allee ihus Erfindungen und Kunſtgriffe hier anführen wollte.“
„Wir wollen alle andern Rückſichten ſchweigen laſſen, und nur eine in’s Auge faſſen,“ ſprach Nelly ernſt.„Wie groß ſind die Gefahren, die unſerer liehen
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