Teil eines Werkes 
Bändchen 4-7 (1851)
Entstehung
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„Es mag ſein, daß ich meine guten Gründe hatte, wenn ich ſo handelte. Ein Dalton weiß immer, was er ſeinem Namen und ſeiner Familie ſchuldet; allein hier iſt es ein anderer Fall. Hier iſt eine Einladung — ein ſo elegantes Höͤflichkeitsſtück, als ich je eines geſehen— von einer Perſon, die uns in jeder Beziehung gleichſteht; auch nennt ſie ſich unſere Verwandte— darüber wollen wir nun freilich nicht viel ſagen, da wir engliſche Verwandte nie hoch anſchlugen— und fordert meine Tochter auf, ſie auf ihrer italieni⸗ ſchen Reiſe zu begleiten. Wann werden wir das Glück wieder einmal auf ſolche Weiſe auf unſerer Seite haben? Wird uns jeden Tag eine ſo reiche Familie ein ſo ſchönes Anerbieten machen? Es koſtet uns ja keinen Heller; lies den Brief, ſo wirſt Du ſehen, in welch' artiger Weiſe darauf angeſpielt iſt, daß ihre Ladyſhip Alles auf ſich nimmt. Wohlan, wenn Jemand Etwas dagegen einzuwenden hätte, ſo dürfte gewiß ich es zu⸗ erſt thun; mich wird der Schlag am Härteſten treffen. Frank hat mich erſt vor einigen Tagen verlaſſen, und jetzt ſoll ich auch noch Kate verlieren; obgleich ich zu wohl weiß, daß Nelly Alles aufbieten wird, um mich glücklich zu machen.“

So unbedeutend auch das geſpendete Lob war, ſo küßte Nelly ihm doch leidenſchaftlich die Hand dafür; und es ſtand einige Sekunden an, ehe er in ſeiner Rede fortfahren konnte.

„Ja, ich halte mich überzeugt, daß Du Alles thun wirſt, was in Deinen Kräften ſteht; allein was iſt das am Ende? Werde ich nicht die Lieder vermiſſen, die ſie mir vorſingt?— Werde ich nicht ihre lachende Stimme und ihren muntern Tritt vermiſſen?“

„Und warum ſollten Sie ſich ſolchen Entbehrun⸗ gen unterziehen, Papa?“ ſiel Nelly ein.„Dieß ſind, wie Sie ganz richtig ſagen, die größten Quellen unſe⸗ res Glücks. Warum wollen Sie ſich von denſelben trennen? Warum wollen Sie dieſem beſcheidenen Zim⸗