Teil eines Werkes 
Bändchen 4-7 (1851)
Entstehung
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nie ſo glücklich geweſen ſeien, wie jetzt. Meiner Treu! Ich ſage Dir, ich mochte lieber einen Tag zu Mount Dalton, wie es einſt war, leben, als in unſerem der⸗ maligen Zuſtande zwanzig Jahre.“

„Nein, Papa, nein„zu ſagte Nelly, ihn mit den Armen um den Leib faſſend;„Sie möchten lieber an dem Fenſter dort ſitzen und einem Geſange Kate’s— einem Ihrer Lieblingslieder— lauſchen, oder an einem Sommerabende nach Sonnenuntergang mit uns einen Spaziergang machen und von Frank ſprechen, als zu aller Froͤhlichkeit jenes wilden Lebens zurückkehren, wo⸗ von Sie ſprechen.“

„Wer ſagt das?“ fragte er rauh.

„Sie ſelbſt. Läugnen Sie es nicht,“ ſagte ſie lächelnd.

„Wenn ich es einmal geſagt, ſo habe ich Unrecht gehabt,“ erwiederte er, ſie unſanft von ſich wegſtoßend. „Ich habe es geſagt, weil ich glaubte, meine Kinder liebten mich; und weil ich glaubte, es würden dieſelben Alles, woran mein Herz hängt, eben ſo ſehr lieben, wie ich ſelbſt.“

„Und wann iſt dieſe Zeit zu Ende gegangen?“ ſagte ſie ruhig.

„Was?— wann ſie zu Ende gegangen 2“ ſagte er ſpitzig.„Fragſt Du mich das— Du, die Du Schuld biſt, daß ich das Legat zurückwies 244

„Seien Sie doch gerecht, Pava!“ fiel ſie ſanft ein. „Das Verdienſt dieſer Zurückweiſung gehörte ganz Ihnen. Ich erklärte Ihnen bloß die Umſtände, unter welchen dieſes Geſchenk— es war nichts Anderes— angeboten wurde, und Ihr eigenes richtiges Gefühl gab Ihnen die Antwort ein.“

Dalton ſchwieg. Es kämpfte in ihm der Stolz auf das ihm angedichtete würdevolle Betragen mit dem Verlafigen, ſeine Tochter zu tadeln.

„Es mag ſein, daß ich es that!“ ſagte er endlich, nachdem die Selbſtachtung die Oberherrſchaft erlangt hatte.