Teil eines Werkes 
Bändchen 4-7 (1851)
Entstehung
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9 2 aben Sie wirklich das geſagt? Ich vergeſſe Alles darüber. Gut, es war Etwas da, was die Familien miteinander in Verbindung brachte, und es iſt gleichgültig, was es war; es muß daher auch Ihnen zu großer Be⸗ friedigung dienen, den Riß, und zwar durch mein Da⸗ zwiſchentreten, wieder beſeitigt zu ſehen, denn ich muß Ihnen ſagen, Sir Stafford, es gibt manche Frauen, die eine thoͤrichte Eiferſucht in Beziehung auf ein Weſen an den Tag legen würden, das einſt den erſten Platz in der Achtung ihres dermaligen Gatten einnahm. 3 Muß ich Ihnen noch einmal ſagen, daß dieſe Ihre eermuthung ganz und gar grundlos iſt, daß ich nie Genug es iſt mehr, als ich verlange mehr,

als was ich verlangen darf, fiel ſie ein.Würden Sie

mich nicht unterbrechen und verzeihen Sie mir, wenn ich ſage, daß dieſe Ihre Gewohnheit unzählige Mißver⸗ ſtändniſſe mit ſich fuͤhren muß ich ſage, wäre ich nicht unterbrochen worden, ſo hätte ich Ihnen geſagt, daß ich ſolche Eiferſüchteleien als etwas durchaus Gemeines und Unwürdiges anſehe. Wir ſind ebenſo wenig die Herren unſerer Liebe, als die unſeres Glücks, und wenn wir in unſerer Jugend uns durch die Bande der Liebe an Jemand

geknüpft, oft unkluger Weiſe geknüpft haben

Hier wurde ihre Ladyſhip, die, ohne es zu wiſſen oder zu wollen, von Sir Stafford auf ſich ſelbſt zu ſpre⸗ en gekommen war, nicht wenig verwirrt: eine lebhafte

Röthe überflog ihre Wange, und ihr Buſen hob ſich heftig; ſie ſchien in ihrer Verlegenheit ſich nicht mehr zu helfen zu wiſſen, und erſt nach einem langen Kampfe, und nach⸗ dem ſie ſich lange vergebens bemüht, den verlorenen Faden ihrer Rede wieder aufzuſtnden, konnte ſie ſtammelnd die Worte hervorbringen;Sind Sie nicht auch meiner Mei⸗ nung? Sie theilen gewiß auch meine Anſicht?

Es wäre das gewiß der Fall, wenn ich Sie nur recht verſtehen könnte, ſagte er gutmüthig, und ſie durch

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