Teil eines Werkes 
Bändchen 4-7 (1851)
Entstehung
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Alles erwünſcht ging, die Sache ſelbſt noch wünſchte, ſo⸗ bald ſie einmal jeden Widerſtand beſiegt hatte.

Dieſe und manche ähnliche Gründe zeigten Sir Staf⸗ ford, daß er ohne Weiteres eine Mitwirkung zuſagen könne, die nie praktiſch zu werden brauche, und ſo machte er denn aus der Nothwendigkeit eine Tugend, und ſtellte ſich, als gäbe er Beweisgründen nach, die in ſeinen Augen lediglich keinen Werth hatten. 3

Wie wollen Sie die Campagne eroͤffnen, Heſter, fragte er nach einer Pauſe.

Ich habe bereit Alles angeordnet, ſagte ſie mit vieler Lebhaftigkeit.Wir müſſen die Daltons miteinan⸗ der beſuchen oder, was noch beſſer, Sie müſſen allein gehen. Nein, nein, ein Brief, ein recht ſorgfältig geſchriebener Brief iſt es, was wir brauchen; dieſer ſoll im Voraus jeden moͤglichen Einwurf gegen den Plan widerlegen, und den Daltons die ungeheuren Vortheile zeigen, die ſie daraus ziehen müſſen..

Zum Beiſpiel? ſagte Sir Stafford, mit ſcheinba⸗ rer Aengſtlichkeit auf weitere Aufſchlüſſe wartend.

Dieſe Vortheile werden in der That ungeheuer groß ſein! rief ſie;zum Erſten darf Kate, wie ich bereits geſagt, beſtimmt darauf rechnen, daß ſie eine gute Heirath macht, und dann wird ſie ſich in der Lage befinden, den Andern, die, wie bemitleide ich die armen Geſchöpfe Nichts für ſich thun können, Wohlthaten zu erweiſen.

Ganz wahr, meine Theure; ganz wahr. Sie ſehen alle dieſe Dinge weit geſchwinder und klarer, als ich.

Ich habe ſo lange und ſo viel darüber nachgedacht, daß ich glaube, nur wenige aller moͤglichen Zufälle nicht in's Auge gefaßt zu haben; und jetzt, wo ich erfahre, wie Sie einſt die Mutter der armen Mädchen kannten, und derſelben zugethan waren,

Es thut mir leid, Sie um eine ſo harmloſe Illu⸗ ſion ärmer machen zu müſſen, ſiel er lächelnd ein;aber ich habe Ihnen bereits geſagt, daß ich ſie nie geſehen.