Teil eines Werkes 
Bändchen 4-7 (1851)
Entstehung
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ſeine Stimme und ſeinen Blick mit einem Male wiede beruhigend.*

So iſt denn ſo weit Alles in Ordnung, ſagte ſte, ſich von Ihrem Stuhle erhebend;und was nun den Brief betrifft, ſo iſt es meine Anſicht, daß er je eher, je lieber geſchrieben werden ſollte. Wann dürfen wir hoffen von dieſem traurigen Platze wegzukommen?

Grounſell ſagt mir, nächſten Freitag oder Samſtag werde ich im Stande ſein, die Reiſe fortzuſetzen.

Wäre es nicht geſchehen, um mich zu ärgern, ſo hätte er Sie ſchon vor zehn Tagen für ganz geſund er⸗ klärt.

Sie vergeſſen, Heſter, meine eigenen Empfindungen um nicht zu ſagen Leiden konnten mich doch wohl nicht trügen..

Im Gegentheil, Doktor Clarus verſicherte mir, Nichts auf der Welt trüge ſo ſehr; der Schmerz werde bloß von dem Gehirn auf den kranken Theil bezogen, und exiſtire überhaupt nicht: es gebe kein ſolches Ding, wie das, was man gewöhnlich Schmerz heiße. Er erklärte es mir vollkommen, und ich verſtand es zu der Zeit recht gut. Er iſt ſo geſchickt, der Herr Doktor Clarus, und läßt Einen ſo tiefe Blicke in die Natur einer Krankheit thun, daß es in der That ganz intereſſant wird, von ihm behandelt zu werden. Ich erinnere mich noch wohl, wie Clarus, als William, der Bediente, den Arm brach, ihn jeden Tag beſuchte, und, um zu zeigen, daß keine Verbin⸗ dung, wie er es nannte, Statt finden könne, ſo lange die Bewegung fortdauere, rieb er die Enden des zerbrochenen Knochens ſanft gegen einander.

Und war William von der Lehre, daß es keinen Schmerz gebe, überzeugt? rief Sir Stafford mit von augenblicklichem Zorne gerotheter Wange.

Das unwiſſende Geſchoͤpf ſchrie wirklich, ſo oft man es anrührte; aber Clarus ſagte, es würde wenigſtens