Teil eines Werkes 
Bändchen 4-7 (1851)
Entstehung
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dabei im Spiel, eine alte Flamme, die ſpäter wieder auflebte natürlich nichts Ernſtes aber Eiferſucht und Mißdeutungen ſonder Zahl. Mein Gott, und dieß war der Grund, warum ſie vor Gram ſtarb?

Es war ſchwer zu ſagen, ob Sir Stafford mehr durch

die Ahgeſchmacktheit dieſer Bezicht beluſtigt, oder durch

die kalte Gleichgültigkeit, womit ſie dieſelbe ausſprach, geſtachelt wurde; auch war leicht zu ſehen, wie der Kampf in ſeinem Innern endigen würde, als ſie fortfuhr:Es ſieht ſo albern aus, wenn ein paar ältliche Herrn einen Streit wegen eineramourette aus dem verfloſſenen Jahrhundert wieder hervorſuchen. Sie ſind ſehr glücklich, daß Sie es an einem ſo ſtillen Orte thun können.

Es thut mir leid, Lady Heſter, eine Illuſion zer⸗ ſtören zu müſſen, die des Beluſtigenden ſo viel bietet; allein ich bin es allen Parteien ſchuldig zu ſagen, daß Ihre angenehme Phantaſie nicht einmal den Schatten einer Wahrheit hat. Ich habe auch nicht Ein Mal Mrs. Dal⸗ ton geſehen bin auch nicht Ein Mal mit ihrem Manne zuſammengetroffen. Das Ereigniß, worauf ich anſpielen wollte, als Sie mich unterbrachen, bezog ſich auf ein Vermächtniß

Ach, ich weiß nun die ganze Geſchichte! Auf Ihr Betreiben wurden dieſe lieben Leute ausgepfändet, und, da das Gut Ihnen verſchrieben war, von ihrem alten Stamm⸗ ſitze Mount⸗Dalton vertrieben. Ich habe die Geſchichte gewiß zehn Mal gehört, doch aber nie, daß Ihr Name damit verknüpft wäre. Ich verſichere Ihnen, Sir Staf⸗ ford, daß ſie auch nicht den entfernteſten Wink haben fal⸗ len laſſen, daß Sie mit dieſer traurigen Epiſode ihres Lebens verwoben ſeien.

Sie ſind nur gerecht geweſen, Lady Heſter, ſagte er ernſt.Nie war mir dieſes Gut verpfändet, und noch viel weniger machte ich das ſtrenge Recht geltend, von dem Sie ſprechen. Es iſt aber ganz und gar unnütz, in einer Erzählung fortzufahren, die Ihre Geduld auf eine