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„Grounſell hat mir es bereits geſagt,“ fiel Sir Staf⸗
ord ein. 3„Natürlich iſt Ihnen dann jeder Schritt, den ich bei dieſer vertrauten Bekanntſchaft gethan, in dem gehäſſigſten Lichte dargeſtellt worden. Der liebenswürdige Doktor wird mir ohne Zweifel die unwürdigſten Motive unterſtellt haben, weßhalb ich Leute von ihrem Stande habe kennen lernen wollen.“
„Im Gegentheil, Heſter. Wenn er überhaupt eine Meinung über die Sache ausdrückte, ſo geſchah es in der Form einer Furcht, es möchten die Reize Ihrer Geſell⸗ ſchaft und Ihre bezaubernden Manieren es ihnen uner⸗ wünſcht machen, zu ihren gewöhnlichen, täglichen Ent⸗ behrungen und Beſchäftigungen geduldig zurückzukehren.“
»In der That!“ ſagte ſie hochmüthig.„Eine kleine Doſis ſeiner Bekanntſchaft wäre da das beſte Gegengift, das er ihnen verſchreiben könnte! Aber ich darf in der That nicht von dieſem Mann ſprechen; jede Anſpielung auf ihn regt ſtets meine Nerven auf, und verſetzt mich noch einen ganzen Tag darnach in eine gereizte Stim⸗ mung. Ich will Sie für dieſe Daltons intereſſtren.“
„Nichts leichter, meine Theure, da ich ſchon Etwas von ihnen weiß.“
„Der Doktor iſt natürlich Ihr Kundſchafter geweſen,“ ſagte ſie ſchnippiſch. 3
„Nein, nein, Heſter; vor vielen, vielen Jahren be⸗ ſtanden gewiſſe Beziehungen zwiſchen uns, und ich bedaure, ſagen zu müſſen, daß Herr Dalton Urſache hat, mich nicht von der günſtigſten Seite anzuſehen; aber noch in dem Augenblicke, wo ich Ihre Botſchaft erhielt, erfuhr ich von Prichard das Mißlingen meines Verſuchs, ein Unrecht wieder gut zu machen. Ich will Sie nicht mit einer lan⸗ gen und traurigen Geſchichte langweilen, ſondern nur kurz erwähnen, daß Herrn Dalton's ſelige Frau eine entfernte Verwandte von mir war.“
„Ja, ja; ich ſehe nun Alles. Es war etwas Liebe


