Teil eines Werkes 
Bändchen 4-7 (1851)
Entstehung
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Oder iſt es das Licht in dieſem abſcheulichen Zimmer? Sehe ich auch ſo abſcheulich gallſüchtig aus?

Im Gegentheil, ſagte er lächelnd,ich würde ſa⸗ gen, daß Sie der vollkommenſten Geſundheit er⸗ freuen.

O, natürlich, ich bezweiſte das nicht. Ich wundere mich nur, daß Sie es nichtderbe Geſundheit nannten. Ich kann mir nichts ſo durch und durch Aergerliches vor⸗ ſtellen, als die Gewohnheit, Jemandes Leiden gerade nach den Anſtrengungen zu beurtheilen, die man macht, um dieſelben nicht zu zeigen.

Leiden, meine Theure; ich wußte in der That nicht, daß Sie leidend ſind.:

Ich bin ganz gewiß, daß ich leide; nur iſt es nicht meine Gewohnheit, Andere mit meinen Klagen zu behel⸗ ligen. Gewiß würde auch Ihr Freund, Herr Grounſell, das Vorhandenſein meiner Leiden nicht zu erkennen ver⸗ mögen. Wie haſſe ich doch den Mann! Und ich weiß auch, Sir Stafford, daß er uns haßt. O, Sie lächeln, als wollten Sie ſagen,Nur Einige von uns; aber ich ſage Ihnen, er kann keines von uns Allen leiden, er verabſcheut uns Alle und ſeinen alten Schulkameraden, wie er Ste in ſeiner gemeinen Weiſe beharrlich nennt ſo ſehr, wie die Andern.

Ich hege die aufrichtige Hoffnung, daß Sie ſich rren

Höflich, gewiß; Sie glauben, daß ſein Haß ſich auf mich beſchränkt. Nicht als ob es mir nicht völlig gleich wäre, mit wie viel Haß er mich beehren mag; es iſt der Tribut, den gemeine und obſeure Leute unvermeld⸗ lich den Leuten von guter Geburt zollen, und ich bin ganz bereit, denſelben hinzunehmen; aber ich geſtehe, es iſt ein wenig hart, daß ich mich der Strafe unter meinem eigenen Dache unterziehen muß.

Meine theure Heſter, wie oft habe ich Ihnen ver⸗ ſichert, daß Sie ſich irren; und daß, was Sie als einen